Große Aktion zum 60. Firmenjubiläum

Berlin (ots) –

31 Jahre nach dem lässt sich die Teilung Berlins noch immer aus den Wäldern der herauslesen. Die gemischten Laubwälder in Grunewald und Tegeler Forst sind gegenüber den Kiefernwäldern in Köpenick im Vorteil, wenn es darum geht, dem Klimawandel zu trotzen. Mit der Pflanzung von Klimawald im Tegeler Forst möchten die Schutzgemeinschaft Deutscher und das bundesweit agierende BAUHAUS ein Zeichen setzen, diese Form der Spaltung nachhaltig zu überwinden.

Die Berliner Wälder sind so unterschiedlich wie die vielen Kieze der Hauptstadt. In Köpenick stehen Kiefernwälder rund um den Müggelsee, der Grunewald bietet eine gute Mischung aus Kiefern und Eichen und im Tegeler Forst lassen sich opulente alte Buchen und Eichen wie die “Dicke Marie” bewundern, welche die überdauert haben. Unter der Trockenheit und den Hitzesommern der vergangenen Jahre leiden zwar alle Berliner Wälder, doch die reinen Kiefernwälder auf sandigen Böden im Osten treffen die Auswirkungen des Klimawandels deutlich härter.

“Die Teilung der Stadt hat deutliche Spuren in den Berliner Wäldern hinterlassen. Sie zu überwinden ist eine Generationenaufgabe, genauso wie das Abmildern des Klimawandels. Wir freuen uns, mit BAUHAUS einen starken Partner zu haben, der diese Aufgabe mit uns gemeinsam angeht”, erklärt Alexander Zeihe, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Berlin (SDW).

Der Berliner SDW-Vorsitzende erklärt auch, wie sich die Spuren der Teilung noch immer in den Wäldern lesen lassen. “Der Grunewald im britischen Sektor wurde nach dem Zweiten Weltkrieg kahlgeschlagen, damit in Berlin geheizt werden konnte und im Winter niemand erfrieren musste. Danach wurde mit allen möglichen Baumarten aufgeforstet, die gerade zur Verfügung standen. Heute haben wir dort einen Mischwald, in dem die meisten Bäume ähnlich alt sind. Die französische Besatzung achtete in ihrem Sektor darauf, dass im Tegeler Forst nicht zu viele Bäume gefällt wurden, weshalb dort noch heute die ältesten Bäume und die größte Vielfalt zu finden ist”, sagt Alexander Zeihe. “Und die DDR-Planwirtschaft setzte den Fokus mehr auf den Holzertrag. Deshalb wurden schnell wachsende Kiefern gepflanzt, wie es auch schon die preußische Fortwirtschaft getan hatte. Heute sehen wir, dass diese Reinbestände stärker unter den Folgen des Klimawandels leiden. Wir müssen zukünftig stärker dem Klimawandel angepasste Wälder entwickeln.”

Der Klimawald von BAUHAUS verfolgt genau dieses Ziel. Anlässlich des 60-jährigen Firmenjubiläums pflanzen die regionalen BAUHAUS Fachcentren gemeinsam mit der SDW mehr als eine Million Bäume in ganz nach einem nachhaltigen Pflanzkodex. Das Ziel ist ein Mischwald, der vor allem aus lokalen, standortsicheren und anpassungsfähigen Baumarten besteht, der widerstandsfähig gegenüber dem Klimawandel ist und der örtlichen Tier- und Pflanzenwelt größtmögliche Vielfalt bietet. Damit das Überleben der Setzlinge und damit der Erfolg dieser Maßnahme langfristig gesichert wird, übernimmt BAUHAUS gemeinsam mit den Waldbesitzer:innen vor Ort in den ersten Jahren auch die Pflege.

“Wir wissen um die große Bedeutung der Wälder für die Berliner:innen als Ort für Ausflüge und Erholung, aber auch um ihren elementaren Beitrag zu einem ausgeglichenen in der Hauptstadt. Wir müssen heute schon dafür sorgen, dass der Wald in Zukunft überlebensfähig ist. Deshalb wollen wir mit unseren Pflanzaktionen rund um das Mauerfall- auch für die bewegte Geschichte der Hauptstadt sensibilisieren. Der Kampf gegen die Folgen des Klimawandels kann wie die Wiedervereinigung nur gemeinsam gelingen”, sagt Robert Köhler, Leiter Marketingkommunikation BAUHAUS AG.

Zuletzt hatten BAUHAUS und die SDW bereits Bäume im Grunewald und im Brandenburger Teil des Tegeler Forstes gepflanzt, wo rund um den ehemaligen Grenzübergang Stolpe ebenfalls Kiefernwälder zu finden sind. Begleitet werden die Aktionen von Katrin Berlitz, der Wald-Pädagogin des SDW. “Viele Menschen, die in der Stadt leben, sind sich der Zusammenhänge von Wald, Klima und Alltagsleben immer weniger bewusst. Mit den Pflanzaktionen locken wir sie in den Wald, um mehr Verständnis für die Bedürfnisse des Waldes zu wecken. Denn die Bäume dort sind überlebenswichtig für jeden einzelnen von uns.”

Die nächste Pflanzaktion von BAUHAUS-Mitarbeiter:innen und SDW-Expert:innen findet neben weiteren über 60 bundesweiten Pflanzungen am 7. November 2021 im Tegeler Forst und ganz im Sinne der unter Einhaltung der 3-G-Regel statt. Treffpunkt ist um 10 Uhr am BAUHAUS Fachcentrum Berlin-Marienfelde (Nahmitzer Damm 26, 12277 Berlin). Am Ort der Pflanzungen stehen interessierten Pressevertreter:innen folgende Ansprechpartner:innen rund um das Thema zur Verfügung:

– Revierförster Christian Eckert, Forstamt Tegel und SDW – Wald-Pädagogin und Waldschulleiterin Katrin Berlitz

Weitere Informationen zur Initiative 1 Million Bäume finden Sie unter: https://richtiggut.de/waldaktionstage

BAUHAUS – Der Spezialist für Werkstatt, Haus und Garten

Bereits 1960 brachte BAUHAUS eine neue Idee nach Deutschland: Markenprodukte verschiedenster Fachsortimente in Selbstbedienung, angeboten unter einem Dach. Nach diesem erfolgreichen Konzept sind in Deutschland über 150 Fachcentren entstanden. Europaweit ist BAUHAUS in 19 Ländern über 270 Mal vertreten. Jedes der Fachcentren ist in bis zu 15 Fachabteilungen untergliedert. Seinem Grundkonzept – Fachhandelsqualität und Produktvielfalt zu besten Preisen – ist BAUHAUS bis heute treu geblieben und hat dieses kontinuierlich weiterentwickelt.

www.bauhaus.info

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. (SDW)

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald wurde 1947 in Bad Honnef gegründet und ist damit eine der ältesten deutschen Umweltschutzorganisationen. Heute sind in den 14 Landesverbänden rund 25.000 aktive Waldfreunde organisiert. Denn als anerkannter Naturschutzverband setzt sich der SDW praktisch und politisch für den Wald auf Bundes- und Landesebene ein. Der Verband engagiert sich mit vielen Projekten im Bereich des Wald- und Naturschutzes. Einige Projekte davon gibt es bereits seit langer Zeit, wie z.B. den Tag des Baumes, der seit 1952 in Deutschland gefeiert wird. Weitere, zum Teil großangelegte Baumpflanzprojekte, wie das von BAUHAUS, erweitern das breite Leistungsspektrum der SDW. Das Heranführen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an den Wald ist ein Schwerpunkt ihrer Arbeit. Besonders erfolgreich sind die Waldjugendspiele, Waldmobile, Waldschulen, Schulwälder, die SDW-Waldpädagogiktagungen und die erfolgreichen waldpädagogischen Projekte SOKO Wald und die Klimakönner

Quellenangaben

Bildquelle: Teilnehmer der Pflanzaktion von BAUHAUS / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/63981 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.
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