Weltdiabetestag 2021: Bis 2045 wird sich die Zahl der Zuckerkranken fast verdoppeln

Frankfurt am Main (ots) –

Weltweit gab es 2019 rund 469 Millionen an Diabetes erkrankte Erwachsene. Und die Zahl der Betroffenen wird sich bis 2045 fast verdoppeln [1]. Man sollte die umgangssprachliche “Zuckerkrankheit” also in jedem Fall ernst nehmen. Allerdings zeigt eine bevölkerungsrepräsentative des digitalen Versicherungsmanagers CLARK, dass nicht einmal jede:r zehnte Deutsche (8 Prozent) Vorsorgeuntersuchungen zur Diabetes-Früherkennung durchführt [2]. Anlässlich des Weltdiabetestag am 14. November informiert CLARK über die beunruhigende Zunahme betroffener Jugendlicher und zeigt auf, wie man das persönliche Risiko einer Erkrankung mindern kann.

Die zwei Formen der Zuckerkrankheit: Typ-1 und Typ-2 Diabetes

Typ-1-Diabetes gilt bisher als nicht heilbar: Patient:innen müssen sich ihr Leben lang Insulin spritzen. Doch wie entsteht diese Form von Diabetes eigentlich? Verursacht wird die Krankheit durch ein Versagen der Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die das Hormon Insulin produzieren [3]. Betroffene erkranken meist schon im Kinder- oder Jugendalter. Typ-2-Diabetes hingegen wird auch als “Altersdiabetes” bezeichnet. In den letzten Jahren erkranken jedoch erschreckend viele und junge Erwachsene. Grund für eine Erkrankung kann eine erbliche Veranlagung sein, wobei auch der Lebensstil großen Einfluss nehmen kann. Doch wie kann man sich vor einer Diabetes-Erkrankung schützen?

Die drei wichtigsten Maßnahmen, um das persönliche Diabetes-Risiko zu senken:

1. Gesunde anstreben

Die Ernährung ist für das Risiko an Diabetes zu erkranken ein besonders ausschlaggebender Faktor. Es empfiehlt sich eine vielseitige Ernährung: Viel Obst und Gemüse, gerne ballaststoffreiche wie Vollkornbrot und Hülsenfrüchte, wenig Zucker und Alkohol. Was sich in der Theorie einfach anhört, scheint jedoch für viele Deutsche noch nicht so einfach zu sein: Denn die Deutschen essen immer regelmäßiger Fast Food. Und dabei ist sich jede:r fünfte Deutsche (19 Prozent) den akuten gesundheitlichen Risiken des Fast Food-Konsums nicht bewusst [4]. Fast Food und Fertiggerichte enthalten oft große Mengen an versteckten Zuckern – und der gilt im Übermaß als Risikofaktor für Diabetes.

2. In Bewegung bleiben

Ein weiterer Risikofaktor für Diabetes ist mangelnde Bewegung. Wer sich regelmäßig sportlich betätigt, der kann dadurch seinen Blutzuckerspiegel dauerhaft senken. Wie genau das funktioniert? Beim Training wird der Zucker aus dem Blut direkt in Energie umgewandelt und genutzt. Ob Joggen, Yoga oder Kraftsport – hauptsache man strengt sich an und gerät leicht ins Schwitzen. Gute Aussichten: Der Neujahrsvorsatz von 20 Prozent der Deutschen ist es, in 2022 mehr zu treiben.

Es lohnt sich auch im Alltag aktiver zu sein. Dafür kann man kleine Angewohnheiten gesünder gestalten: Öfter mal die Treppe anstelle des Aufzugs nehmen, das stehen lassen und sich stattdessen aufs Rad schwingen und in der Mittagspause einfach 20 Minuten spazieren gehen.

3. Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen!

Vorsorgeuntersuchungen sollten unbedingt wahrgenommen werden. können mithilfe von einfachen Tests die Erkrankung oder eine Vorstufe davon feststellen. Sie sind jedoch für Jugendliche nicht immer von der Krankenkasse gedeckt. “Kassenpatient:innen müssen immer öfter für Vorsorgeuntersuchungen und Behandlungen selbst bezahlen. Für viele gesetzlich Versicherte lohnt es sich deshalb, über Zusatzversicherungen nachzudenken”, so COO und Co-Gründer von CLARK, Dr. Marco Adelt. “Beispielsweise bietet die gesetzliche (https://www.clark.de/gesetzliche-krankenversicherung/) ihren Versicherten lediglich einen Basisschutz, auch Regelversorgung genannt”, Adelt weiter. “Eine private Krankenzusatzversicherung (https://www.clark.de/krankenzusatzversicherung/) hilft dabei, potentielle Versorgungslücken der gesetzlichen Kassen zu schließen”, so Adelt. Einen kompakten Überblick über verschiedene Zusatzversicherungen geben Ratgeber-Artikel im Netz (https://www.clark.de/krankenzusatzversicherung/#Welche-Krankenzusatzversicherungen-gibt-es?).

[1] https://ots.de/0QFxBf [2] Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov GmbH, an der 1025 Personen zwischen dem 20. und 24.09.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche ab 18 Jahren. [3] https://ots.de/gwAJMs [4] https://ots.de/bciCkF

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