Umfrage zeigt: Bevölkerung hat hohe Erwartungen an Krebsforschung

München (ots) –

– Mehrheit der schätzt Forschungsbedarf bei deutlich höher ein als bei Viruserkrankungen wie Covid-19 – 85 Prozent der Befragten sagen, durch Forschung könne sich Krebs zu einer chronischen Erkrankung entwickeln

Die Erwartungen an die Krebsforschung sind in der Bevölkerung hoch – so wie auch die Zuversicht, dass sich durch in der Krebsmedizin große Fortschritte erzielen lassen. Eine aktuelle Umfrage im Auftrag des -Unternehmens Amgen hat die Einschätzungen der Deutschen zur medizinischen Forschung anlässlich des Lungenkrebsmonats November ermittelt. (1)

Die Mehrheit der Befragten (82 Prozent) sieht einen sehr dringenden Bedarf, bei Krebs die Forschungsaktivitäten zu intensivieren und neue Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten zu entwickeln. Damit ist der Anteil derer, die bei der Krebsforschung sehr hohen Handlungsbedarf sehen gegenüber 2018 um neun Prozentpunkte gestiegen.(2) Zudem wird der Forschungsbedarf bei Krebs im Vergleich zu schweren Viruserkrankungen wie Covid-19 (66 Prozent) und zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen (53 Prozent) deutlich höher eingestuft.

Auch auf die Frage, was sie in erster Linie von medizinischer Forschung erwarten, geben die Befragten den Kampf gegen Krebs an (48 Prozent) – neben der Heilung von (52 Prozent) sowie frühere Diagnosen und damit bessere Heilungschancen (49 Prozent). Die Befragten wünschen sich insbesondere Therapiefortschritte bei den häufigsten Krebserkrankungen wie Lungen-, Darm-, Brust- und Prostatakrebs. 1,8 Millionen Menschen weltweit erkranken zum Beispiel jedes Jahr an Lungenkrebs.(3) Bei Männern hat Lungenkrebs die höchste, bei Frauen die zweithöchste Sterberate unter allen Tumorlokalisationen.(4) “Trotz der Therapiefortschritte beim Lungenkarzinom bleibt die Prognose für Betroffene schlecht. Es besteht weiterhin ein erheblicher Forschungsbedarf”, sagt Manfred Heinzer, Geschäftsführer der Amgen GmbH. “Zugleich können wir immer wieder Erfolge verzeichnen. So ist es Amgen als erstes Biotech- kürzlich gelungen, einen Ansatz gegen eine verbreitete, bislang unbehandelbare Krebsmutation zu entwickeln.”

Die Amgen-Umfrage zeigt, dass nicht nur die Erwartungen, sondern auch das Zutrauen der Bevölkerung in die Krebsforschung hoch ist. So halten es 85 Prozent der Befragten für realistisch, dass sich Krebs zu einer chronischen Erkrankung entwickeln wird. Mehr als ein Drittel geht sogar davon aus, dass dies in den nächsten maximal zehn Jahren der Fall sein wird.

Zur

Für die Studie zum Lungenkrebsmonat wurden 1.000 Deutsche im Auftrag von Amgen repräsentativ befragt. Die Befragung führte das Marktforschungsunternehmen Toluna im Oktober 2021 online durch.

Über Amgen

Amgen ist ein global führendes unabhängiges Biotechnologie-Unternehmen, das mit etwa 24.000 Mitarbeitenden in fast 100 Ländern seit über 40 Jahren vertreten ist. In Deutschland arbeiten wir an zwei Standorten mit rund 850 Mitarbeitenden jeden Tag daran, Patient:innen zu helfen. Weltweit profitieren jährlich Millionen von Menschen mit schweren oder seltenen Erkrankungen von unseren Therapien. Unsere werden in der Nephrologie, Kardiologie, Hämatologie, Onkologie, Knochengesundheit und bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen eingesetzt. Neben Originalpräparaten beinhaltet unser Portfolio auch Biosimilars. Wir verfügen über eine vielfältige Pipeline. www.amgen.de

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Referenzen

1. Amgen-Studie zum Lungenkrebsmonat, Marktforschungsinstitut Toluna, Oktober 2021 2. Amgen-Studie “Einstellungen zu Forschung und Entwicklung 2018”, Marktforschungsinstitut Toluna, August 2018 3. American Cancer Society GLOBOCAN 2018 /IARC) (2018: doi: 10.3322/caac.21492) 4. https://ots.de/3MUlKa. abgerufen am 02. November 2021

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Quellenangaben

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