Initiativkreis Ruhr GmbH startet Leitprojekt “Urbane Zukunft Ruhr” gemeinsam mit der …

Dortmund/Essen (ots) –

– Stadtteil Hochfeld wird Blaupause für die Region – Ziel: Verbesserung der Lebensverhältnisse – Wissenschaftliche Begleitung von Anfang an – Drei Aktionsfelder: “ & ”, “ & Öffentlicher Raum” sowie “Neue Mobilität”

Bei der Vollversammlung der Initiativkreis Ruhr GmbH (http://www.i-r.de)(IR) im Signal Iduna Park in Dortmund haben die Moderatoren des Wirtschaftsbündnisses (https://i-r.de/initiativkreis/moderatoren), Rolf Buch, Vorstandsvorsitzender von Vonovia, und Dr. Andreas Maurer, Senior Partner der Boston Consulting Group, das neue Leitprojekt vorgestellt: “Urbane Zukunft Ruhr” konzentriert sich mit Duisburg-Hochfeld auf ein Quartier im Ruhrgebiet mit Herausforderungen und Entwicklungspotenzialen gleichermaßen. “Mit ‘Urbane Zukunft Ruhr’ wollen wir nicht nur etwas in einem Quartier bewegen. Im besten Fall wird das Quartier das ganze Ruhrgebiet bewegen”, sagt Rolf Buch. “Unser Leitprojekt unterstreicht die Überzeugung, dass sich in der Gemeinschaft mehr bewirken lässt,” betont Dr. Andreas Maurer. Durch verschiedene Teilprojekte in den drei Aktionsfeldern “Bildung & Soziales”, “Wohnen & Öffentlicher Raum” sowie “Mobilität” werden alle drängenden Themen urbanen Lebens gleichzeitig und vernetzt behandelt. Bei allen Aktivitäten sind die Themen und ein wichtiger Bestandteil. Der bei der Vollversammlung anwesende Duisburger Oberbürgermeister Sören Link freute sich, dass die Mitgliedsunternehmen des IR der Umsetzung von “Urbane Zukunft Ruhr” in Hochfeld zustimmten: “Wir freuen uns sehr über die Entscheidung des Initiativkreises Ruhr, unsere Stadt für das neue Leitprojekt auszuwählen. Gemeinsam werden wir zeigen, dass man auch sozial schwierige Stadtteile ,drehen’ kann. Dieses Wissen ist nicht nur für Duisburg, sondern für das ganze Ruhrgebiet und darüber hinaus von Bedeutung.” Und weiter: “Das neue Duisburg ist eine Stadt im Aufbruch, die wieder zu alter Blüte finden möchte – dank ‘Urbane Zukunft Ruhr’ in Hochfeld werden wir eine neue Art von Wohnen, Leben, Arbeiten und Bildung mit Teilhabe für alle Bürgerinnen und Bürger verbinden.”

Bei den Menschen vor Ort anfangen

Gemeinsam mit der Stadt Duisburg, den Menschen vor Ort, den Mitgliedsunternehmen des IR und weiteren Partnern wird das Projekt im Verlauf Schritt für Schritt ausgestaltet. Ausgangspunkt sind Bildungs- und Sozialprojekte. “Es geht in erster Linie um die Menschen, die hier und heute in Hochfeld leben. Sie sind der Mittelpunkt des Projektes. Deshalb fangen wir mit Bildungs- und Sozialprojekten an, bevor wir uns – bildlich gesprochen – den Steinen widmen”, sagt Rolf Buch. Neue zuziehende ‘Pioniere’, wie beispielsweise Studierende, sollen für das Quartier gewonnen werden und den Wandel unterstützen. Nächster Schritt ist die Gründung einer Projektegesellschaft gemeinsam mit der Stadt Duisburg.

“Learning by doing” durch wissenschaftliche Begleitung

Professorin Dr. Uta Hohn vom Lehrstuhl für Internationale Stadt- und Metropolenentwicklung an der Ruhr-Universität Bochum sowie Prof. Dr. Thorsten Wiechmann, Dekan der Fakultät Raumplanung der Technischen Universität Dortmund und Klaus Krumme, Executive Director und Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Joint Centre Urban Systems an der Universität Duisburg-Essen, haben bereits zugesagt, das Projekt von Anfang an zu begleiten. So können im besten Falle schon im Verlauf von Urbane Zukunft Ruhr Erkenntnisse auch auf andere Stadtteile und Quartiere im Ruhrgebiet übertragen werden.

Über Duisburg-Hochfeld als Standort

“Duisburg-Hochfeld hat Tradition und Potenzial. Auch von der IGA2027 im Rheinpark soll der ganze Stadtteil profitieren. Neben Impulsen für Wirtschaft, Bildung und Soziales spielen und Ordnung eine wichtige Rolle bei der Steigerung der Lebensqualität. Deshalb werden alle dafür wichtigen Bereiche in der Verwaltung mit eingebunden”, sagt Andree Haack, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg. Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH, ergänzt: “Duisburg weist gerade die größten städtebaulichen Neubauprojekte in auf. Aber wir wollen auch unseren bestehenden Vierteln neue Impulse ermöglichen. Mit dem Projekt wird sich durch innovative Quartiersentwicklung die Lebensqualität spürbar verbessern und Hochfeld für Fachkräfte und Kreative attraktiv werden.”Der Stadtteil ist am Rhein (rechtsrheinisch) gelegen und südlich direkt an die Duisburger Innenstadt (Dellviertel) angrenzend. Der Stadtteil hat über 18.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Insbesondere der sich immer weiter verstärkende und kaum rechtlich aufzulösende Schwerpunkt von Zuwanderinnen und Zuwanderern aus Bulgarien und Rumänien stellt den Stadtteil vor größer werdende soziale Probleme in einzelnen Quartieren. Dies äußert sich in Themen wie der Unterbringung in “Schrottimmobilien”, wachsender Kinderarmut, hoher Arbeitslosigkeit sowie steigender Kriminalität. Mit der IGA 2027 wird Duisburg-Hochfeld Schauplatz eines weiteren Projektes mit Leuchtturm-Charakter. Die IGA findet 2027 dezentral mit drei Hauptstandorten im Ruhrgebiet statt. Duisburg ist einer der drei dezentralen Ausstellungsorte.

Über den Initiativkreis Ruhr

Mehr als 70 und Institutionen bilden ein starkes regionales Wirtschaftsbündnis. Der Initiativkreis Ruhr ist ein Motor des Wandels. Seine Mitglieder verbindet das Ziel, die Entwicklung des Ruhrgebiets voranzutreiben und seine Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Wesentliche Handlungsfelder sind Wirtschaft, Bildung und Kultur. Aus diesem Antrieb heraus entstanden Leitprojekte mit Strahlkraft, zum Beispiel InnovationCity Ruhr, die Gründer-Initiative, die TalentMetropole Ruhr und das Klavier-Festival Ruhr. Weitere Informationen unter www.i-r.de.

Quellenangaben

Bildquelle: Wollen den Stadtteil Hochfeld in Duisburg gemeinsam zu einer Blaupause für die Region machen (v. l.): Initiativkreis-Moderator Rolf Buch, Vorstandsvorsitzender von Vonovia, Dr. Anette Bickmeyer, Geschäftsführerin der Initiativkreis Ruhr GmbH, Sören Link, Oberbürgermeister von Duisburg, und Initiativkreis-Co-Moderator Dr. Andreas Maurer, Senior Partner der Boston Consulting Group. Für die im Signal Iduna Park in Dortmund galt die sogenannte 3-G-Regel: Alle Personen waren geimpft, getestet oder genesen. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/116034 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.
Textquelle: Initiativkreis Ruhr GmbH, übermittelt durch news aktuell
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