Lauterbach fordert 3G-Regel im Bahn-Fernverkehr

Berlin () – Angesichts der hohen Zahl an Corona-Infektionen hat der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach die Ausweitung der 3G-Pflicht auf den Bahn-Fernverkehr gefordert. “In dieser Corona-Situation ist es unverantwortlich, dass Menschen ungeimpft und ungetestet in vollen Zügen im Fernverkehr stundenlang eng neben anderen Passagieren sitzen”, sagte er der “Bild am Sonntag”. 

Ohne eine 3G-Regel im Fernverkehr müssten 50 Prozent der Plätze frei bleiben, fügte der SPD-Politiker hinzu. Das sei Geimpften insbesondere in der Weihnachtszeit kaum zumutbar.

Wie die Zeitung unter Berufung auf eine des Meinungsforschungsinstitutes Insa berichtete, rechnen 60 Prozent der Deutschen noch in diesem Jahr mit einem weiteren Lockdown. 27 Prozent glauben hingegen nicht, dass es so weit kommen wird.

Das Robert-Koch-Institut meldete am Sonntagmorgen zum siebten Mal in Folge einen neuen Höchststand bei der Sieben-Tage-Inzidenz. Demnach lag die bundesweite Corona-Inzidenz bei 289. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an.

Bild: © AFP INA FASSBENDER / Karl Lauterbach (SPD)

Lauterbach fordert 3G-Regel im Bahn-Fernverkehr

AFP