POL-K: 211118-4-K/EU/REK/BAB Lkw-Fahrer ohne Führerschein und mit kaum gesichertem Gefahrgut gestoppt – Schwerpunktkontrolle in Gremberghoven

Köln

Der Verkehrsdienst der Polizei Köln hat gestern (17. November) zusammen mit Kräften der Polizeien Euskirchen und Rhein-Erft, des TÜV, der Stadt Köln, der BG sowie der IHK in Gremberghoven den Schwerlastverkehr unter die Lupe genommen. An mehreren Kontroll- und Geschwindigkeitsmessstellen im Bereich Hansestraße prüften die Fachleute ab 6 Uhr akribisch insgesamt 46 Lkw und erwischten allein 3 Fahrer ohne Führerschein. Nur wenige Fahrzeuge wiesen keine Mängel auf.
Als äußerst problematisch nahmen die Einsatzkräfte den leichtfertigen Umgang mit Gefahrgut wahr: Bei 7 Lkw war dahingehend nur unzureichende oder gar keine Sicherung vorhanden. Einem dieser Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt: Seine zum Befördern von Gefahrgut zwingend erforderliche ADR-Bescheinigung war bereits 2019 abgelaufen.
Vier Lkw waren deutlich überladen, einer davon um 46 Prozent.
Schon die ersten beiden kontrollierten Lastwagen wurden aufgrund erheblicher technischer Mängel und ungenügender Ladungssicherung aus dem Verkehr gezogen und – nachdem der Fahrer sein Transportgut ordnungsgemäß gesichert hatte – dem TÜV vorgeführt. Insgesamt 11 Fahrzeuge wurden zwecks Sachverständigen-Gutachten zum TÜV Rheinland gefahren.
Die unkooperativ auftretenden Fahrer zweier verkehrsunsicherer Lkw wollten nach erfolgter Kontrolle partout noch ihre Ladung abliefern. Daraufhin stellten die Beamten deren Kennzeichen und Zulassungsbescheinigungen sicher.
775 Lkw-Fahrer waren zu schnell unterwegs, wobei die Polizisten 578 Verwarnungsgelder erhoben und 197 Ordnungswidrigkeitenanzeigen vorlegten. Einer der Kontrollierten überschritt – nach Abzug der Toleranz – die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50km/h um 43 Stundenkilometer. Dem Mann droht zusätzlich ein Fahrverbot.
Die Vollstreckung der Stadt Köln ihrerseits pfändete 3 Fahrzeuge noch vor Ort und zog offene Ausstände in Höhe von 4600 Euro in bar ein. (cg/cs)

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