funk startet neues Recherche-Format ultraviolett stories

Mainz (ots) –

ultraviolett stories – das ist ein aus Reporterinnen, die mit ihren Recherchen Missstände erkennen, wo andere sie nicht sehen (wollen), und keine Angst haben, intensiv nachzuhaken: Es geht um Themen wie Nacktbilder im Netz, versteckte von , strukturelle Benachteiligung oder sexuelle Übergriffe auf Pfleger:innen. Dabei zeigen sie nicht nur die fertige Geschichte, sondern liefern auch unmittelbare Einblicke in ihre Recherchen. Das neue funk-Format startet am Mittwoch, 24. November um 15:00 Uhr mit der ersten Folge. Wöchentlich wird ein Video auf YouTube (https://www.youtube.com/channel/UCxHxry8Wg02WJRzoejUWc_g) und funk.net veröffentlicht.

Die Journalistinnen arbeiten im Team und zeigen den Zuschauer:innen, wie sie bei ihren Recherchen vorgehen. Eine Besonderheit an ultraviolett stories ist die Vielfältigkeit des Formats: Das Team widmet sich in mehreren Videos einem thematischen Schwerpunkt, um die unterschiedlichen Facetten eines Themas besser erfassen zu können. Von Undercover-Storys bis zu ungewöhnlichen Selbstversuchen – mit ihren Recherchen wollen die Hostinnen ungehörten Stimmen eine Stimme geben und Ungesehenes sichtbar machen.

Im Zentrum des ersten Themenschwerpunktes stehen toxische Beziehungen, die von den Reporterinnen aus verschiedenen Perspektiven unter die Lupe genommen werden: So recherchiert Investigativ-Journalistin Isabell Beer, wie Nacktfotos und Sex-Videos ohne Einwilligung der Gezeigten auf Pornoseiten hochgeladen werden und ob Betroffene eine Chance haben, sie dort wieder runterzubekommen. Sashka (Alexandra Schulze) wiederum testet in einem Selbstversuch Hilfsangebote im Netz bei toxischen Familienbeziehungen.

Mehr zur ersten Folge: Als Anna* (Name geändert) 14 Jahre alt ist, hat sie keinen Kontakt zu ihren und lebt in einem Heim. Auf der Straße werden sie und ihre Freundin von zwei älteren Männern angesprochen. Sie trinken gemeinsam Alkohol, gehen mit den Männern nach Hause. So erinnert sich Anna daran. Daraus werden weitere Treffen, Anna erhält von den Männern Geld für sexuelle Handlungen, dabei entstehen auch Fotos und Videos. Anna ist heute Anfang 30, die Sexvideos und Fotos aus ihrer Jugend – mit ihrem echten Namen versehen – findet Reporterin Isabell Beer auf Pornoseiten. Anna weiß seit Jahren, dass die Fotos online sind, ihre Zustimmung dafür hat sie nie gegeben. Auch ihr Ausweis ist in Verbindung mit den Fotos zu finden. Wie kann das passieren? Was tun die zuständigen Behörden? Und was können Betroffene in so einer Situation tun? Denn: Anna ist nicht die Einzige. Was Anna der Reporterin schildert – Scham, Hilflosigkeit, Angstzustände – so geht es in vielen Frauen, die unfreiwillig nackt im Netz landen. Über 10 weitere Frauen im Umfeld des Mannes sind betroffen. Was sagt eine Strafanwältin dazu? Kann sie den Verdacht auf illegalen Upload und sogar sexuellen Missbrauch bestätigen? Außerdem trifft Isabell Beer Anna, spricht mit Spezialist:innen des BKA und fragt sie, was sie tun, um Mädchen und Frauen zu schützen. Denn: Bis heute werden weiter Bilder und Videos hochgeladen.

ultraviolett stories wird von HER Produktion GmbH im Auftrag des für funk produziert. Mehr Informationen und Bildmaterial stehen auf der Formatseite des funk Presseportals (https://presse.funk.net/) zur Verfügung.

Quellenangaben

Bildquelle: ultraviolett stories / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/121916 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.
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