Straubinger Tagblatt: Bayern Spitzenreiter bei Corona-Verschuldung

Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung (ots) –

Die Nachricht von 60 Milliarden Euro an neuen Länder-Schulden sieht zunächst wie ein Beleg für die Dysfunktionalität des deutschen Finanzsystems aus. So schlimm ist es allerdings bei weitem nicht. Zunächst einmal mussten die Länder weniger Kredite aufnehmen, als befürchtet. Der Grund: Die Folgekosten der Pandemie sind geringer ausgefallen, weil der Bund in der Krise das Füllhorn ausschüttete und alle Ebenen des Staates flüssig hielt.

Der Staat kann jedoch nicht weiterhin Milliarden Euro an die Länder weiterreichen, wenn er wie beschlossen im kommenden Jahr die Schuldenbremse wieder einhalten will. Wenn nun Bayern und Baden-Württemberg zu den Hauptschuldenmachern gehören, dann beweist das weise Voraussicht. Kredite sind noch billig zu haben, ein Ende der lockeren Geldpolitik jedoch deutet sich an.

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