Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen: Abnehmen ist Familiensache

Baierbrunn (ots) –

Anmoderation: Es tut den Eltern leid, wenn ihr Kind Probleme mit Mitschülern hat, weil es übergewichtig ist und ausgegrenzt wird. Aber dagegen kann die Familie etwas tun, denn gemeinsam fällt es viel leichter, schlanker zu werden. Marco Chwalek hat für uns nachgefragt:

Sprecher: Auch wenn das Aussehen die betroffenen wohl am meisten stört, so ist es vor allem eine Frage der , sagt uns

Chefredakteurin Anne-Bärbel Köhle, vom Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber”:

O-Ton Anne-Bärbel Köhle 24 Sekunden:

“Bei Übergewicht können Kinder, genau wie Erwachsene auch, zum Beispiel an Fettleber erkranken oder an Bluthochdruck und sie können Gelenkprobleme bekommen. Natürlich ist auch das Risiko an Typ-2-Diabetes zu erkranken deutlich erhöht. Und obendrein werden dickere Kinder in der Schule oft gemobbt oder ausgegrenzt und das zieht dann psychische Probleme nach sich, Depressionen etwa oder Ängste.”

Sprecher: Und wenn jetzt die ganze Familie mitmacht, kann das Kind wieder auf einen guten und gesunden Weg kommen, aber das heißt zuerst mal die umstellen. Das hört sich einfach an, aber wie funktioniert das im Alltag?

O-Ton Anne-Bärbel Köhle 23 Sekunden

“Ich würde in jedem Fall so oft es geht selber kochen. Das ist gesünder als Fertiggerichte und es macht obendrein auch noch viel mehr Spaß, wenn Kinder und Erwachsene Mahlzeiten gemeinsam zubereiten. Wichtig ist, auf Zucker so weit es geht zu verzichten und dazu gehören vor allem die zuckrigen Getränke. Cola oder Limo haben nämlich sehr viele Kalorien, sie machen dick und sind ungesund.”

Sprecher: Ein Kind, das Übergewicht hat, bewegt sich meistens auch nicht so gerne. Wie kann man es motivieren?

O-Ton Anne-Bärbel Köhle 15 Sekunden:

“Wichtig ist, dass Bewegung Spaß macht und dass man sie einfach in den Alltag einbauen kann, zum Beispiel draußen toben und spielen: Federball oder Fangen, Frisbee, Basketball oder Fußball. Bei Regen kann man eine Tanzparty zu Hause veranstalten oder verstecken spielen.”

Was können Eltern tun, wenn der Nachwuchs lieber auf dem Smartphone daddelt oder Fernsehen schaut?

O-Ton Anne-Bärbel Köhle 13 Sekunden:

“In jedem Fall sollten Eltern die Bildschirmzeit pro Tag begrenzen. Und das gilt auch für Erwachsene: Das Sitzen nach 20 Minuten immer unterbrechen, um sich kurz zu bewegen. Darüber freut sich nämlich der Körper.”

Abmoderation: Abnehmen ist also Familiensache. Braucht man weitere Hilfe, findet man die bei diversen Abnehmkursen, berichtet der “Diabetes Ratgeber”.

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Quellenangaben

Textquelle: Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen, übermittelt durch news aktuell
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