Straubinger Tagblatt: Steinmeier – Sieg der Vernunft

Straubing (ots) –

Die Spitzen von CDU und CSU haben Frank-Walter Steinmeier vor fünf Jahren über den Klee gelobt und gemeinsam mit den Sozialdemokraten nominiert und gewählt. Wären sie jetzt, zum Ende der ersten Amtszeit des früheren SPD-Ministers, der sich keine nennenswerten Fehler erlaubt hat, zu einem anderen Ergebnis gekommen, hätte das schon etwas komisch ausgesehen und wäre schnell als Parteitaktik auf Kosten des Staatsoberhauptes zu entlarven gewesen. Klar, der Gedanke war zunächst verlockend: Eine Gegenkandidatin aufzustellen, vielleicht eine mit Migrationshintergrund. Eine, die es den Grünen schwer macht, für den Amtsinhaber und gegen eine erste Frau im Schloss Bellevue zu stimmen. So hätte man einen Keil in die Ampel treiben können. Doch sind die Grünen der Union nicht auf den Leim gegangen. Deshalb ist es ein Sieg der Vernunft, dass sich jetzt auch die Oppositionsparteien CDU und CSU hinter Steinmeier stellen und seine Wahl in der Bundesversammlung im Februar empfehlen. Und dass sie darauf verzichten, eine Frau als Alibi- und Zählkandidatin ins Rennen zu schicken.

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