Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels e.V. (BVLH): Debatte mit Fakten führen

Berlin (ots) –

Der Handelsverband (BVLH) lehnt das von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir ins Spiel gebrachte Verkaufsverbot für Lebensmittel unterhalb der Produktionskosten ab. “Davon halte ich überhaupt nichts”, betont BVLH-Präsident Friedhelm Dornseifer im mit der Lebensmittel Zeitung (aktuelle Ausgabe vom 07.01.2022). Die Produktionskosten seien von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich. Außerdem gibt Dornseifer zu bedenken, “dass Landwirte in der Regel keine direkten Lieferbeziehungen zum haben”.

Dennoch begrüßt er die von Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir angestoßene Diskussion. Für ihn gehe es dabei eigentlich um die Frage, “wie die Geschäftsbeziehungen in der Lebensmittellieferkette funktionieren”. Statt immer nur “Handels-Bashing” zu betreiben, das Erzeugern überhaupt nichts bringe, müsse “die Debatte endlich mit Fakten geführt werden”, betont Dornseifer im LZ-Gespräch. Mit Minister Özdemir möchte er dazu in einen “konstruktiven Austausch” treten.

Mit Bezug zur geplanten verbindlichen Tierhaltungskennzeichnung bekräftigt der BVLH-Präsident die Stärken der Haltungsformkennzeichnung des Lebensmittelhandels. Auf ihre hohe Bekanntheit und Verbraucherakzeptanz “sollte die Politik aufbauen und nicht etwas komplett Neues erfinden”.

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