Frankfurter Rundschau: Keine guten Nachrichten

Frankfurter Rundschau (ots) –

Es ist kein ermunterndes Zeichen, wenn die USA und Russland vor den geplanten Gesprächen in Genf zum Ukraine-Konflikt nahezu ausschließen, Zugeständnisse zu machen. Offensichtlich sind sie sich vor dem bilateralen Treffen in keinem der zahlreichen strittigen Punkte nähergekommen. Aus der Woche der Wahrheit mit den zusätzlichen Treffen des Nato-Russland-Rats sowie der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) wird wohl bestenfalls ein Auftakt für langwierige Verhandlungen. Das ist nicht überraschend. Schließlich ist die Liste der Probleme lang. Sie reicht von der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch Russland über den Krieg im Osten der Ukraine und den russischen Soldaten an der Grenze zur Ukraine bis zu Moskaus Forderungen nach Sicherheitsgarantien durch die Nato und den Stopp deren Osterweiterung. Schwerer wiegt, dass beide Seiten sich nicht mehr vertrauen und sich weiter gegenseitig Vorwürfe machen. Das sind keine guten Nachrichten.

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