City Cancer Challenge Foundation (C/Can): Arequipa und Nairobi schließen sich den Städten an, die mit der City …

Genf (ots/PRNewswire) –

– Neuzugänge von Städten Lateinamerikas und Afrikas

– Fokussiert auf Innovation und Nachhaltigkeit unterstützt C/Can Städte bei der Bewältigung der steigenden Krebsbelastung und der Verbesserung von Qualität und Chancengleichheit in der Krebsversorgung

– C/Can wird seinen nächsten Aufruf zu Bewerbungen im Jahr 2023 ankündigen

Die hat im Laufe dieser Woche die jüngsten Beitritte zu ihrem globalen Netzwerk bekannt gegeben, das für einen verbesserten Zugang zu einer hochwertigen Krebsversorgung eintritt: Arequipa (Peru) und Nairobi (Kenia). Damit sind es nun weltweit 11 Städte, die mit C/Can kooperieren, außer den genannten Neuzugängen nämlich Cali (Kolumbien), Asuncion (Paraguay), Yangon (Myanmar), Kumasi (Ghana), Kigali (Ruanda), Tiflis (Georgien), Porto Alegre (Brasilien), Greater Petaling (Malaysia) und Leon (Mexiko).

Die Bekanntmachungen fallen mit dem dritten Jahrestag von C/Can als unabhängige Stiftung zusammen. Es sind die ersten einer Reihe von Städten, die sich im Laufe dieses Jahres der Organisation anschließen sollen.

Bei ihrem Willkommensgruß an die beiden Städte erklärte die CEO von C/Can Dr. Susan Henshall: „C/Can unterstützt Städte bei der Entwicklung von Lösungen, Strategien und Prozessen zur Verbesserung der Lebensqualität von Krebspatienten und zur Stärkung der Gesundheitssysteme in der Krebsversorgung. Die globale Pandemie hat die fundamentale Bedeutung eines belastbaren Gesundheitssystems für die Betreuung der Patienten deutlich gemacht. In vielen Ländern haben die Gesundheitsbehörden hart damit zu kämpfen, bei der Bewältigung der Pandemie alle weiteren medizinischen Herausforderungen nicht zu vernachlässigen. Dadurch wird der Beitrag der Städte zur Verbesserung von Qualität und Chancengleichheit in der Krebsversorgung noch unerlässlicher. Unser nächster Aufruf zu neuen Bewerbungen ist für 2023 geplant”.

Und Rebecca Morton Doherty, Direktorin für Strategie und globale Wirkung bei C/Can, fügte hinzu: „Das von C/Can praktizierte Verfahren unterstützt Städte beim Entwurf und der Umsetzung maßgeschneiderter Strategien, die den örtlichen Gegebenheiten gerecht werden. Wir haben festgestellt, dass Städte einerseits feinmaschig genug sind, Menschen und Ressourcen effektiv zu koordinieren, und andererseits groß genug, nachhaltige Systemwandel in Gang zu setzen, die sich skalieren lassen und als Beispiele guter Praxis dienen können”.

Transparentes Due-Diligence-Verfahren

Von der C/Can-Erfahrung früherer Bewerberstädte profitierend haben sich Arequipa und Nairobi im Laufe des Jahres 2021 einem robusten und transparenten Due-Diligence-Verfahren unterzogen, um C/Can ein besseres Verständnis der lokalen Krebsversorgung zu verschaffen, die Hauptakteure vor Ort zu involvieren und zu prüfen, in welchem Umfang das C/Can-Modell zu ihren laufenden Bemühungen um die Verbesserung der Krebsversorgung beitragen kann.

Im Süden des Landes gelegen ist Arequipa mit rund einer Million Einwohnern die zweitgrößte Stadt Perus. Dem weltweiten Krebsobservatorium Globocan zufolge wird Peru dieses Jahr mit insgesamt 70.000 Fällen abschließen, 6% mehr als 2018, während für das Jahr 2040 125.000 Fälle erwartet werden.

„Krebs ist ein zunehmendes Gesundheitsproblem in Peru. Der C/Can-Prozess ist eine einzigartige Gelegenheit, von der Dynamik und der Verbindlichkeit des kürzlich verabschiedeten Krebsgesetzes zu profitieren. Arequipa wird uns Erfahrungen und bewährte Praktiken für die Umsetzung des Gesetzes verschaffen, die von anderen Städten in skalierter Form übernommen werden können”, meint Dr. Víctor Palacios, Direktor der Abteilung für Krebsvorsorge und -kontrolle des peruanischen Gesundheitsministeriums.

Arequipas Beitritt wurde von der peruanischen Onkologischen Gesellschaft SPOM und dem Regionalen Institut Süd für Tumorerkrankungen (IREN Sur) vorangetrieben.

„Wie eine Mehrzahl weiterer südamerikanischer Staaten erlebt Peru ein Bevölkerungswachstum, eine Alterung seiner Gesellschaft und eine Verstädterung von beträchtlichem Umfang, wodurch sich das epidemiologische Profil des Landes entscheidend gewandelt hat. Der Eintritt ins C/Can-Netzwerk wird Arequipa und Peru insofern von großem Nutzen sein, als er unsere Arbeit und Bemühungen in mehreren Bereichen um Verbesserung des Zugangs zur Krebsversorgung potenziert”, sagte Dr. Jesús Alberto Rivera, Direktor von IREN Sur.

Nairobi ist seinerseits nicht nur Hauptstadt Kenias, sondern mit seinen 4,4 Millionen Einwohnern auch die größte Stadt Ostafrikas. Krebs ist nach Infektions- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen die dritthäufigste Todesursache in Kenia. Nach Angaben des kenianischen Gesundheitsministeriums stieg die jährliche Krebsrate des Landes zwischen 2012 und 2018 von 37.000 auf 47.887 Neuerkrankungen. Für die nächsten zwei Jahrzehnte rechnet Globocan mit einem weiteren Anstieg von über 120%. Der Beitritt von Nairobi wurde vom Kenyan Network of Cancer Organisations (KENCO) betrieben.

Zur Mitgliedschaft von Nairobi erklärt KENCO-Geschäftsführerin Christine Mugo-Sitati: „Der Beitritt zu C/Can bringt uns ein gutes Stück voran in unseren Bemühungen um Chancengleichheit und Qualität der Krebsversorgung. Er spiegelt das Engagement unseres Landes für die Bewältigung der steigenden Krebsbelastung wider”.

Und Generalleutnant Mohamed Badi, Generaldirektor der Nairobi Metropolitan Services fügt ergänzend hinzu: „Die effektive Krebsvorsorge und -kontrolle erfordert einen multisektoriellen und interdisziplinären Ansatz. Unsere Zusammenarbeit mit C/Can wird es uns erleichtern, private Organisationen für die Reduzierung der Krebsinzidenz und die Verbesserung der Krebsversorgung in Kenia zu gewinnen”.

Die nächsten Schritte

In den nächsten drei Monaten werden die beiden Städte in enger Zusammenarbeit mit C/Can einen lokalen Stadtmanager ernennen und eine Grundsatzvereinbarung verfassen, in der die Funktionen und Verantwortlichkeiten aller Hauptakteure und ein Zeitrahmen der Aktivitäten mit Etappenzielen zu definieren sind.

Anschließend wird der City-Engagement-Prozess in Gang gesetzt, in dessen Rahmen die lokalen Hauptakteure im Laufe von zwei bis drei Jahren prioritäre Lösungen für die Krebsversorgung identifizieren, planen und umsetzen sollen, die den städtischen Ressourcen angemessen sind.

City of Tomorrow

C/Can startete im Februar 2020 ihre City-of-Tomorrow-Kampagne, indem sie Städte aus der ganzen Welt dazu einlud, einer wachsenden multisektoriellen Gemeinschaft beizutreten. 14% der eingeladenen Städte waren aus Osteuropa, 33% aus Afrika, 19% aus Asien, 10% aus Nahost und Nordafrika und 24% aus Lateinamerika.

Etwa 100 zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützten die Bewerbungen ihrer Städte um den Beitritt zu der City-Cancer-Challenge-Initiative. Eine engere Auswahl von Städten wurde aufgefordert, eine detailliertere Bewerbung zu verfassen, auf die dann ein robuster Due-Diligence-Prozess folgte.

Nach Nairobi und Arequipa durchläuft eine breitere Auswahl von Städten aus allen Regionen der Welt derzeit das Due-Diligence-Verfahren, das entlang verschiedener Zeitachsen verläuft, die auf Besichtigungsterminen vor Ort, der allgemeinen Bereitschaft der Städte und dem Programm der organisatorischen Entscheidungsfindung von C/Can basieren.

Photo – https://mma.prnewswire.com/media/1725240/C_Can_Funcancer_patients_and_volunteers.jpg

Logo – https://mma.prnewswire.com/media/1725241/C_Can_logo.jpg

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Quellenangaben

Textquelle: City Cancer Challenge Foundation (C/Can), übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/161026/5120149

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