Mitteldeutsche Zeitung: RusslandEU

Halle/MZ (ots) –

Es kann sein, dass auch Moskau auf die vom Westen verfolgte Strategie von Dialog und Härte setzt, zu der auch harsche Worte gehören. Aber beruhigend ist etwas Anderes. Ein Einmarsch Russlands in der Ukraine würde den Westen an die Grenzen seiner ohnehin wackeligen Einigkeit bringen und die Stabilität und Frieden in ganz Europa bedrohen.

Ausgerechnet in dieser Lage berät die EU über eine gemeinsame schnelle Eingreiftruppe. Was wie ein weiteres Drohmittel wirkt, ist eine Reaktion auf den jahrelangen Rückzug der USA aus internationaler Verantwortung. Beim schönen Titel wird es aber nicht bleiben können: Eine EU-Truppe bräuchte Geld, Personal und Material. Und die Bundesregierung muss sich im Klaren sein, dass damit Entscheidungen über schwierige Einsätze verbunden sein könnten.

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