Die Superparty des Donald Trump

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Die Superparty des Donald Trump

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Nur noch wenige Stunden, dann wird aus dem Geschäftsmann und Milliardär Donald Trump der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Seine Amtseinführung will er mit einer Mega-Party feiern, die geschätzt doppelt so teuer wird wie die Feier seines Vorgängers Barack Obama vor acht Jahren. Trump lädt aber nicht einfach nur ein, er bietet vielmehr zur Kasse, denn wer dabei sein will, muss tief in die Tasche greifen.

Günstige Paketpreise

Wer bei den Feiern zur Amtseinführung des neuen Präsidenten wirklich hautnah dabei sein will, der kann das Premiumpaket wählen. Das Mittagessen mit dem neuen Kabinett, das elegante Dinner bei Kerzenschein und die acht Karten für die Parade, das Konzert und den Ball am Abend kosten rund eine Million Dollar, aber dafür wird beim Kerzenlicht-Dinner auch der Präsident höchstpersönlich anwesend sein. Es geht aber auch günstiger, denn wer sich mit einem Essen zufriedengibt, bei dem nur einige ausgewählte Minister anwesend sind, der kann dieses Paket schon für 100.000 Dollar haben.

Neue Kontakte knüpfen

Das Büro von Donald Trump hat im Vorfeld der Amtseinführung Broschüren an die Reichen, Berühmten und Mächtigen der USA verschickt, die einen exklusiven Zugang zum neuen Führungszirkel in Washington bekommen, wenn sie sich ihre Anwesenheit erkaufen. Dort kann man dann neue Kontakte knüpfen, Gedanken und Visitenkarten austauschen, aber auch inoffiziell den einen oder anderen Deal abschließen. Es kann sich also durchaus lohnen, eines der Pakete zu kaufen, wenn man in den kommenden vier Jahren ganz weit oben mitspielen möchte.

Eine Party aus Spendengeldern

Wer meint, dass der Milliardär Donald Trump seine Party zur Amtseinführung aus der eigenen Tasche bezahlt, der irrt sich, denn die 90 Millionen Dollar, die die Feierlichkeiten kosten, kommen aus dem Spendentopf. Das Team des Präsidenten hat unter anderem bei Boeing und bei Chevron gesammelt und dabei kam fast genauso viel Geld zusammen wie bei den beiden Amtseinführungen von Barack Obama. 2009 sammelte das Obama-Team 53 Millionen Dollar, vier Jahre später waren es 44 Millionen Dollar.

Bild: © Depositphotos.com / zhukovsky

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