Kommentar Mitteldeutsche Zeitung zur Buchmesse

Kultur/Buchmesse (ots) –

Das Popup-Konzept war ein Konzept aus Notwehr – eines für die Zukunft ist es nicht. Interessant war der endlose Büchertisch-Corso trotzdem: Zu sehen war, wie klein und fragil das literarische Segment der Buchbranche tatsächlich ist ohne die Reklame, die sie sonst vergrößert, ohne die Scheinwerfer und Mikrofone, die sonst die Glashallen-Messe zuverlässig auf sie richtet. Die Medien waren dieser Tage nur in ihrer kleinsten Besatzung unterwegs. Warum eigentlich? Und wo blieb die Politik? Man hätte durchaus einmal öffentlich über die Absage der Buchmesse diskutieren können – und was diese eigentlich bedeutet. Aber die Branche ist gar nicht so scharf darauf, das debattiert zu sehen. Die Lage ist ernst genug.

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Textquelle: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell
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