Neue Osnabrücker Zeitung: Trittin: Als Reaktion auf Butscha russische Ölpipeline nach Schwedt abdrehen

Osnabrück (ots) –

Trittin: Als Reaktion auf Butscha russische Ölpipeline nach Schwedt abdrehen

Grünen-Verteidigungspolitiker fordert “glasklare Antwort auf Verbrechen gegen die Menschlichkeit” – “Kein Öl für Blut”

Osnabrück. Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin hat als Konsequenz auf das “Massaker” im ukrainischen Butscha den sofortigen Stopp einer russischen Ölleitung nach Deutschland gefordert. “Wir müssen jetzt die Ölpipeline nach Schwedt abdrehen”, sagte Trittin im Gespräch mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ). “Das Massaker in Butscha ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Angesichts der russischen Kriegsführung müssen wir leider davon ausgehen, dass das nicht das einzige bleibt. Darauf muss es jetzt eine glasklare Antwort geben”, begründete Trittin seinen Vorstoß.

Damit stelle er sich gegen Wirtschafts- und Energieminister Robert Habeck (ebenfalls Grüne), der bisher einen Stopp russischer Energielieferungen nach Deutschland mit Blick auf gravierende wirtschaftliche Konsequenzen ablehnt. Dazu sagte Trittin: “Dass Monat für Monat weiter Millionen Euro für Öl und Kohle nach Moskau fließen, ist nicht mehr zu rechtfertigen. Kein Öl für Blut. Das muss unsere Antwort auf Butscha sein.”

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