Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V.: Öko-Landbau und Artenvielfalt – So tragen Bio-Landwirte zur …

Gräfelfing (ots) –

Bio wird immer gefragter und die Auswahl in den Supermärkten immer größer. Aber Bio muss nicht nur gewisse Standards erfüllen, darf also zum Beispiel nur ohne den Einsatz von Chemikalien oder Düngern hergestellt werden – Bio ist auch gut für die und die Artenvielfalt, die sogenannte Biodiversität. Warum die so wichtig ist und welche Bedeutung der Öko-Landbau hier hat, weiß Jessica Martin.

Sprecherin: Florian Gäck ist Landwirt für Ackerbau & Streuobst beim Bio-Verband Naturland – und das mit Leib und Seele. Seinen Hof in Beilngries bei Ingolstadt hat er von seinem Onkel übernommen, der auch schon die Vorteile des Öko-Landbaus erkannt hatte.

O-Ton 1 (Florian Gäck, 19 Sek.): “Das ist einfach das nachhaltigste Agraranbausystem, weil ich viele verschiedene Pflanzen auf einen Acker bringe. Damit habe ich natürlich auch eine große Artenvielfalt. Man hat natürlich dadurch, dass keine Spritzmittel eingesetzt werden, auch keine Grundwasserbelastung. Man hat mit der Tierzahl eine Begrenzung auf die Fläche und somit auch keine Überdüngung an punktuellen Stellen.”

Sprecherin: Vor allem, was die Artenvielfalt angeht, haben Bio-Betriebe riesige Vorteile gegenüber der konventionellen Landwirtschaft. Durch den Verzicht auf Chemie wachsen nicht nur verschiedene Pflanzen auf einem Acker…

O-Ton 2 (Florian Gäck, 25 Sek.): “…was natürlich noch viel wichtiger ist, ich habe viele Beikräuter, die bodennah wachsen. Wenn man 50/60 verschiedene Arten hat und jede Art hat quasi zehn Insekten, die da zugeordnet sind, dann kommt man da auf eine irre Zahl an verschiedenen Insektenarten. Dann ist das natürlich wieder Futter für Vögel und weitere Tiere. Und wenn ich natürlich jetzt nur eine Wintergerste oder einen Weizen auf dem Acker hab, dann gibt es halt diesen Lebensraum nicht, weil es einfach keine Nahrung für diese Insekten gibt.”

Sprecherin: Ganz konkret haben es dem Bio-Landwirt vor allem die Ackerwildkräuter angetan.

O-Ton 3 (Florian Gäck, 15 Sek.): “Wenn man am Acker vorbeigeht, man sieht es leicht bunt schimmern und man hört die Insekten schon von Weitem. Und dem hab ich mich verschrieben, dass ich die auch bei anderen Öko-Betrieben, wo das im Vorfeld durch die konventionelle Bewirtschaftung verloren gegangen ist, dass man die da auch wieder ansiedelt.”

Sprecherin: Aber nicht nur Landwirte, auch wir selbst können einiges zur Artenvielfalt beitragen.

O-Ton 4 (Florian Gäck, 15 Sek.): “Und da wäre es super, wenn man im Garten ein Insektenhotel aufstellt. Das wäre quasi die Wohnung für die Wildbienen. Und dann pflanzen Sie noch ein paar schöne Sträucher, Obstbäume. Und Sie werden Ihre Freude an dem Gesumme und an dieser Lebendigkeit der Insekten haben und danach natürlich die Freude am Genuss der Beeren.”

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Abmoderationsvorschlag: Bio-Landbau fördert die Artenvielfalt und die ist ganz wichtig, damit wir im Einklang mit der Natur leben können. Mehr Infos zum Thema finden Sie im Internet unter naturland.de.

Kontakt:

Newsroom: Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V.
Pressekontakt: Annette Bachert
Bachert@modemconclusa.de
T. +49 89 746308 – 45

Quellenangaben

Textquelle: Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V., übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/62223/5190001

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