ETL AG: Lohnvergleich Pflege – Zulagen in der Pflegebranche seit Jahren unverändert

Berlin (ots) –

Anmoderationsvorschlag: Spätestens seit der Corona-Pandemie ist die Pflegebranche endgültig in den Fokus gerückt. Zu wenig Fachkräfte, zu schlechte Arbeitsbedingungen und zu geringe Löhne. Mit diesen Schwierigkeiten hat die Branche zu kämpfen. Die Politik hat Besserung angekündigt, vor allem, was die Löhne betrifft. Aber wie steht es wirklich um die Gehälter und wichtigen Zulagen in den einzelnen Pflegeberufen? Diese Fragen beantwortet die repräsentative “Lohnvergleich ” von ETL ADVISION – Deutschlands größte Steuerberatungsgruppe im Gesundheitswesen, die jetzt veröffentlicht wurde. Mario Hattwig berichtet.

Sprecher: Innerhalb des vergangenen Jahres sind die durchschnittlichen Bruttolöhne in der Pflege um 4.9 Prozent gestiegen, wobei es große Unterschiede je nach Qualifikation gab, so Janine Peine von ETL Advision, Studienautorin, Steuerberaterin und Expertin im Gesundheitswesen.

O-Ton 1 (Janine Peine, 10 Sek.): “Eine Pflegekraft mit Qualifikation der Pflegedienstleitung zum Beispiel, verdient gegenüber dem Vorjahr 8,7 Prozent mehr. Bei Betreuungskräften liegt der Lohnanstieg nur bei 4 Prozent.”

Sprecher: Die höchsten Löhne ohne Zulagen zahlen die Bundesländer Hamburg, Berlin und Rheinland-Pfalz. Schlusslichter sind Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Zu erkennen ist ein Ost-West-Gefälle, das sich aber immer mehr angleicht. Im vergangenen Jahr wurde Pflegefachkräften mit gleicher Qualifikation in den westlichen Bundesländern zwar 6,4 Prozent mehr gezahlt als in den neuen Bundesländern…

O-Ton 2 (Janine Peine, 16 Sek.): “…im Vergleich zu 2018 ist es jedoch so, dass dort noch die Differenz bei 15,6 Prozent lag. Und seit Mitte 21 gilt das gesetzlich Mindestentgelt bundeseinheitlich in der Pflege, das heißt wir können davon ausgehen, dass eine weitere Angleichung dort noch entstehen wird.”

Sprecher: Bei den Zulagen ist die Entwicklung ernüchternd. Seit 2019 gab es in den alten Bundesländern 7 Cent mehr Zulagen pro Stunde, in den neuen Bundesländern waren es sogar nur 2 Cent.

O-Ton 3 (Janine Peine, 21 Sek.): “Das Potential der Zulagen wird immer wieder unterschätzt, denn diese Bezüge sind sehr effektiv, um das Image eines Arbeitgebers zu steigern und sich entsprechend von Wettbewerbern abzuheben. Außerdem werten diese Zulagen den Beruf auf und bedeuten natürlich auch eine Wertschätzung in Zeiten des Fachkräftemangels. Man setzt Anreize für überdurchschnittlichen Arbeitseinsatz am Wochenende und in Nachtschichten.”

Sprecher: Vor allem die Politik sollte nun auch bei den Zulagen handeln, so die Expertin und zum einen die Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit, zum anderen die Refinanzierung über die Pflegekassen verbessern.

O-Ton 4 (Janine Peine, 19 Sek.): “Dann würde es den Arbeitgebern auch leichter fallen, diese Zulagen an ihre Mitarbeiter zu zahlen. Unsere ETL Advisions Studie zeigt eine realistische Einschätzung der Lohndaten und offenbart, dass die Zulagen als Instrument nicht

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in dem Maße genutzt werden, wie es möglich sein könnte. Wir geben zusätzlich einen Überblick der verschiedenen Benefits, um den Pflegeberuf entsprechend aufzuwerten.”

Abmoderationsvorschlag: Die Gehälter in der Pflege sind innerhalb des letzten Jahres um rund 5 Prozent gestiegen, allerdings gibt es je nach Qualifikation und Region große Unterschiede – so die repräsentative Studie “Lohnvergleich Pflege” von ETL ADVISION – Deutschlands größte Steuerberatungsgruppe im Gesundheitswesen. Mehr Infos zur Studie finden Sie unter etl.de.

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