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Halle/MZ (ots) –

Hennig-Wellsow hat Recht, wenn sie sagt, Erneuerung brauche neue Gesichter. Seit der desaströsen Bundestagswahl und der Landtagswahl im Saarland ist das Ansehen beider Parteivorsitzenden schwer beschädigt. Die Vorwürfe aus Hessen bringen das Fass zum Überlaufen.

In der Vergangenheit haben beide Parteivorsitzenden große Fehler gemacht. Hennig-Wellsow trägt gehörige Mitschuld, doch sie ist auch an den Strukturen in der Linkspartei gescheitert, wo hässliche Intrigen keine Seltenheit sind. Die Frage der Nachfolge wird schwierig: Die Linke braucht eine Spitze, die mehrere Krisen gleichzeitig angehen kann – und genug Macht hat, um die unterschiedlichen Strömungen innerhalb der Partei auf Kurs zu bringen.

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