Deutscher Jagdverband e.V. (DJV): Tipps für die Zecken-Saison – Die lästigen Blutsauger werden mit steigenden …

Berlin (ots) –

Anmoderationsvorschlag: Radtouren, Waldspaziergänge oder einfach in der Sonne auf der Wiese chillen: Gut, dass der Frühling da ist und wir endlich wieder mehr Zeit draußen verbringen können. Aber Vorsicht: Mit steigenden Temperaturen werden auch die Zecken wieder aktiv. Dafür reichen den lästigen Blutsaugern schon ein paar Tage mit Temperaturen über sieben Grad aus. Wie Sie sich vor denen schützen können, verrät Ihnen Jessica Martin.

Sprecherin: Sie haben die Saurier überlebt, sind winzig klein, haben acht Beine und lieben Blut. Zecken! Um ihren Durst zu stillen, pieksen sie auch gern mal Menschen an, was für die unfreiwilligen Spender oft nicht ganz ungefährlich ist, warnt der naturerfahrene Biologe Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdverband.

O-Ton 1 (Torsten Reinwald, 25 Sek.): “Wenn Zecken stechen, dann können sie Krankheitserreger übertragen. Zum einen Bakterien, die dann die Borreliose verursachen beim Menschen. Das geht dann einher mit grippeähnlichen Symptomen, dagegen hilft dann ein Antibiotikum. Sie können aber auch Viren übertragen, Viren die die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, auslösen. Dagegen hilft kein Medikament, dagegen hilft aber eine Impfung vorab.”

Sprecherin: Zum Glück sind Zecken auf Nahrungssuche eher faul. Statt auf die Jagd zu gehen, lassen sie sich von hohen Gräsern abstreifen und von ihrer Beute mitnehmen.

O-Ton 2 (Torsten Reinwald, 24 Sek.): “Das heißt, kurz gemähter Rasen schützt auch vor Zecken, dort fühlen sie sich nicht wohl. Wenn ich quer Feld unterwegs bin, dann sollte ich auf jeden Fall feste Schuhe anhaben, und eine lange Hose. Wenn die hell ist, kann ich die Zecken sogar sehr gut erkennen. Die Lieblingsstellen von Zecken sind Kniekehle, Leistengegend, Bauch, manchmal sogar Achselhöhlen. Da muss ich natürlich nach dem Spaziergang kontrollieren.”

Sprecherin: Hat sich tatsächlich doch mal eine Zecke festgesaugt, sollte man Ruhe bewahren. Zum einen übertragen nicht alle Zecken gefährliche Viren und Bakterien…

O-Ton 3 (Torsten Reinwald, 19 Sek.): “…dort, wo viele Rehe und Hirsche unterwegs sind, sind Zecken weniger gefährlich. Das liegt an einer Art Waschmaschineneffekt. Wenn Zecken nämlich an Rehen und Hirschen saugen, dann verlieren sie ihre Bakterien und können so Menschen nicht mit Borreliose anstecken. Die Wildtiere übrigens stecken sich auch nicht an mit dieser Krankheit.”

Sprecherin: Da man den Zecken die Blutwäsche nicht ansieht, sollte man sie natürlich trotzdem zügig entfernen.

O-Ton 4 (Torsten Reinwald, 17 Sek.): “Vielleicht mit einer Pinzette, langsam rausziehen – gerade, nicht drehen dabei -, und dann die Wunde desinfizieren. Tritt um die Wunde ein runder Kreis auf, eine Entzündung, rot, oder es treten grippeähnliche Symptome auf, auf jeden Fall dann zum Arzt gehen – das könnte nämlich eine Borreliose sein!”

Abmoderationsvorschlag: Mehr über Zecken und wie Sie sich vor den lästigen Blutsaugern schützen können, finden Sie im Netz unter Jagdverband.de.

Kontakt:

Newsroom: Deutscher Jagdverband e.V. (DJV)
Pressekontakt: Torsten Reinwald
Tel.:030/2091394-23
Mail: pressestelle@jagdverband.de

Quellenangaben

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