Arla Foods Deutschland GmbH: Heute zum World Earth Day

Düsseldorf (ots) –

Ein gesunder Boden ist essenziell für das Klima und die Natur. Er ist die Grundlage für ein lebendiges, dynamisches Ökosystem, denn er spielt eine große Rolle z.B. bei Wasser- und Nährstoffspeicherung, Biodiversität und Speicherung von Kohlenstoff. Das ist gut für das Klima. Deshalb hat die europäische Molkereigenossenschaft Arla Foods mit Beginn des Jahres 2022 den Bio-Standard für die Milchproduktion ihrer Landwirte erhöht und in vier Bereichen zehn neue Kriterien eingeführt, die über den EU-Bio-Standard hinausgehen: Bodengesundheit, Biodiversität, Klima und Tierwohl. Arla ist europaweit der größte Hersteller von Bio-Milchprodukten und bietet mit der Arla Bio frische Weidemilch (3,8% Fett) Deutschlands Nummer 1 unter den Bio-Markenmilchen.[1]

Was viele nicht wissen: Böden sind neben den Ozeanen die wichtigsten CO2-Speicher!

Nach Angaben des Bundesinformationszentrum Landwirtschaft[2] sind hierzulande in landwirtschaftlich genutzten Flächen etwa 2,4 Milliarden Tonnen Kohlenstoff gespeichert. Damit bevorraten die Böden mehr als doppelt so viel Kohlenstoff wie der gesamte Baumbestand in deutschen Wäldern und mehr als das Dreifache der CO2-Menge, die in ganz Deutschland pro Jahr freigesetzt wird. Dabei speichern Dauergrünlandflächen, wie etwa die Weiden bei der Rinderhaltung, durchschnittlich doppelt so viel Kohlenstoff pro Hektar im Vergleich zu Ackerböden. Von einem gesunden Boden profitieren wir daher nicht nur durch eine gute Ernte, sondern er ist auch ein zentrales Argument, wenn es um das Klima geht. Aus diesem Grund widmen sich nun europaweit rund 900 Arla-Bio-Landwirte im Rahmen des neuen Arla Bio-Standards auch dem Thema Bodengesundheit und sammeln dabei Erkenntnisse darüber, was einen gesunden Boden ausmacht, der als großer CO2-Speicher dienen kann.

Was macht einen gesunden Boden aus?

– Das duftet: süß, erdig & frisch – diese Duftnoten deuten auf eine gesunde sowie humus- und sauerstoffreiche Mikrobengemeinschaft hin.

– Ganz locker bleiben: Ein lockerer Boden ist gut für das Wurzelwachstum, die tierischen Erdbewohner und lässt ausreichend Wasser durch.

– Lass kriechen: Regenwürmer sind herzlichen willkommen! Sie lockern die Bodenstruktur auf, sodass Wasser gut durchdringen kann. Sie bauen organisches Material ab und fördern als Nahrungsquelle für andere Tiere die Biodiversität im Gebiet.

Bodengesundheit wirkt sich also direkt auf Biodiversität aus:

Die Flächennutzung in der Landwirtschaft kann neben einer Emissionsminderung mit gezielten Maßnahmen auch der biologischen Vielfalt zugutekommen und damit auch bei der Anpassung an den Klimawandel helfen.[3] Ein biodiverser Lebensraum besteht aus vielen verschiedenen Arten. Maßnahmen zur Förderung von Biodiversität sind u.a. das Anpflanzen blütenreicher Lebensräume für Bienen und andere Bestäuber zwischen den Feldern, das Anpflanzen, Erhalten und Pflegen von Hecken als Lebensraum für verschiedene Pflanzen und Tiere sowie der Schutz von natürlichem Grünland, Wäldern und Waldgebieten. Neben den Bereichen Bodengesundheit, Biodiversität und Klima ist das Tierwohl der vierte Eckpfeiler des neuen Arla-Bio-Standards. Dazu gehört beispielsweise, dass die Kühe im Jahr an mindestens 150 Tagen für mindestens sechs Stunden täglich auf der Weide stehen. Der übliche Branchen-Standard liegt bei 120 Tagen im Jahr.

Wenn Verbraucher im Regal nach Arla Bio Milchprodukten greifen, können sie also sicher sein, dass sie mit der Kaufentscheidung selbst auch einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit leisten.

“Über den Einkaufskorb im Supermarkt können Verbraucher sehr einfach und bequem umweltfreundlichere Produkte unterstützen und so ihren Beitrag für Umwelt und Klima leisten. Ein Vorteil von Bioprodukten ist, dass sie zu mehr Biodiversität beitragen. Durch den deutlich geringeren Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gibt es viele Kräuter und Insekten, Gewässer und Böden werden entlastet und auch der Futtermittelanbau auf Grünflächen fördert ein diverseres Ökosystem”, erklärt Boris Demrovski, Autor vom Klimakochbuch und Macher des Podcasts King Kong Klima.

Bioprodukte können außerdem ein guter Ausgangspunkt sein für alle, denen ein nachhaltiger Lebensstil wichtig ist und die Umwelt- und unterstützen wollen. Wer gerne selbst aktiv werden möchte, kann natürlich bereits im eigenen Garten oder auf dem Balkon bei der Bepflanzung beginnen.

Autor und Foodstylist von Food for Future Martin Kintrup hat nützliche Tipps: “Beim Gärtnern im Topf ist es wichtig torffreie Erde zu verwenden, da durch den Torfabbau weiterhin ökologisch wertvolle Moore trockengelegt und zerstört werden. Im Garten stehen die Verbesserung, Düngung und Pflege des vorhandenen Bodens im Mittelpunkt. Durch Zugabe von Kompost oder Sand lassen sich dichte Böden auflockern, zudem ist Kompost ein hervorragender natürlicher Dünger. Eine Mulchschicht aus organischem Material schützt den Boden, hält die Feuchtigkeit und schützt so auch das Bodenleben. Auch gut zu wissen: der Verzicht auf Umgraben schützt die Bodenfauna. Lockern und lüften, z.B. mit dem sogenannten Sauzahn, einem einzinkigen Grubber, ist schonender und erhält die natürliche Bodenschichtung.” Neben der Bodengesundheit ist auch Biodiversität ein wichtiger Bestandteil, um Umwelt- und Klimaschutz zu unterstützen. “Wenn im Garten die Insekten umherschwirren, die Vögel zwitschern und ich gleichzeitig Beeren, Kräuter und Gemüse ernten kann, weiß ich, dass ich etwas richtig mache”, erklärt Martin Kintrup. “Heimische Pflanzen sind die erste Wahl, da die Insektenwelt an diese angepasst ist. Wilde Bereiche im Garten sind kein Makel, sondern ein wertvoller Lebensraum. Besonders praktisch: Insekten fliegen, wie wir auch, auf Küchenkräuter wie Thymian, Salbei, Rosmarin und Koriander.”

Den Einsatz, den Arla Bio für Bodengesundheit und Biodiversität zeigt, können Konsumenten ebenso im eigenen Zuhause und auch mit der Kaufentscheidung für Bioprodukte unterstützen.

Produkte:

– Arla Bio Weidemilchjoghurt Natur 3,8% Fett, 450g

– Arla Bio Weidemilchjoghurt und ein Hauch Zitrone 3,8% Fett, 425g

– Arla Bio Weidemilchjoghurt und ein Hauch Vanille 3,8% Fett, 425g

– Arla Bio Frische Weidemilch, 3,8 % Fett, 1L

– Arla Bio Frische Weidemilch, 1,5 % Fett, 1L

– Arla Bio Haltbare Weidemilch, 3,8 % Fett, 1L

– Arla Bio Haltbare Weidemilch, 1,5 % Fett, 1L

Über Arla Foods

Arla Foods ist eine europäische Molkereigenossenschaft und gehört den knapp 9.000 Arla Landwirtinnen und Landwirten aus Deutschland, Belgien, Dänemark, Großbritannien, Luxemburg, Schweden und den Niederlanden. Das Unternehmen mit zirka 20.000 Mitarbeitenden erwirtschaftete 2021 einen globalen Umsatz von 11,2 Mrd. Euro. Arla Produkte werden weltweit unter bekannten Markennamen wie Arla®, Castello®, Lurpak® und Puck® in mehr als 100 Ländern der Erde vertrieben. Das Unternehmen ist der weltweit größte Hersteller von Molkereiprodukten in Bio-Qualität. In Deutschland ist Arla Foods mit starken Marken wie Arla Buko®, Arla® Skyr und Arla Kaergarden® vertreten. Deutschland gehört zu den Kernmärkten des Unternehmens. Hierzulande gehört Arla Foods zu den Top Fünf der Molkereibranche und beschäftigt rund 1.650 Mitarbeiter in zwei großen Milchwerken und der Deutschland-Zentrale in Düsseldorf. Etwa 1.500 deutsche Genossenschaftsmitglieder (davon 85 Bio-Betriebe) beliefern die Werke mit Milch. Weitere Informationen finden Sie unter www.arlafoods.de

[1] Nielsen Market Track, LEH+DM, Bio- Frischmilch Marken Artikel, Umsatz & Absatz, FY 2021 und MAT KW5 2022 [2] https://ots.de/02wpBG [3] IPCC Report: IPCC_AR6_WGIII_PressRelease-English.pdf

Kontakt:

Newsroom: Arla Foods Deutschland GmbH
Pressekontakt: Markus Teubner
Head of Media Relations / Pressesprecher
Wahlerstr. 2
40472 Düsseldorf
Tel: +49 (0) 1525 4647961
E-Mail: presse@arlafoods.com; markus.teubner@arlafoods.com

Pressekontakt PR-Agentur Edelman GmbH
Susann Wilke
Am Sandtorkai 50
20457 Hamburg
E-Mail: arlagermany@edelman.com

Quellenangaben

Bildquelle: Ein gesunder Boden ist essenziell für das Klima und die Natur. Er ist die Grundlage für ein lebendiges, dynamisches Ökosystem, denn er spielt eine große Rolle z.B. bei Wasser- und Nährstoffspeicherung, Biodiversität und Speicherung von Kohlenstoff. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/52221 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.
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