Frankfurter Rundschau: Ein Versuch

Frankfurter Rundschau (ots) –

Natürlich weiß auch UN-Generalsekretär António Guterres, dass der russische Autokrat und sein Regime keinen Frieden in der Ukraine will. Das belegen nicht nur zwei Monate nach dem Überfall Tod und Zerstörung durch die russische Armee in der Ukraine, sondern auch die neue Phase des militärischen Konflikts mit der Offensive im Osten des Landes. Dennoch ist es richtig, wenn Guterres mit seinen Gesprächen in Istanbul, Moskau und Kiew erneut das scheinbar Unmögliche versucht. Ein Nein zu Gesprächen über einen Waffenstillstand oder gar Frieden hat er. Ein Ja wird er aller Voraussicht nach nicht bekommen. Doch kleine Fortschritte sind denkbar. Womöglich gelingt es ihm, Putin dazu zu bringen, humanitäre Hilfen zuzulassen – etwa für die verzweifelten Menschen in Mariupol oder für andere umkämpfte ukrainische Orte. Doch auch wenig kann für die Betroffenen viel sein. Guterres übernimmt also die undankbare Rolle eines Vermittlers, der in einer festgefahrenen Situation nur wenig gewinnen kann.

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