Kölner Stadt-Anzeiger: Gas zuerst für Privathaushalte

Köln (ots) –

Köln. Spitzenpolitiker der führenden Parteien in Nordrhein-Westfalen haben einer möglichen Bevorzugung der Industrie vor Privathaushalten im Falle eines Gasengpasses eine Absage erteilt. “Klar ist: Im Falle eines Gasmangels müssen soziale Einrichtungen, das Gesundheitswesen und die privaten Haushalte oberste Priorität haben. Das hat Vorrang”, sagte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Freitag dem “”. Er forderte die Bundesregierung auf, die Versorgungssicherheit für die Industriebetriebe im Land mit “besonderen Maßnahmen” sicherzustellen: “Ihr Schutz macht tausende Arbeitsplätze krisensicher”, so Wüst. Eon-Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley hatte gefordert, beim Notfallplan für die Gasversorgung über eine “umgedrehte” Reihenfolge nachzudenken. Der Plan der Bundesregierung ist klar formuliert: Privathaushalte haben Vorrang. Die gesamte Volkswirtschaft und damit auch die Einkommen der Menschen hingen daran, dass die Industrie arbeitsfähig bleibe, sagte Kley dem “Manager Magazin”. Auch der Chef des NRW-Arbeitgeberverbandes, Arndt Kirchhoff, forderte zumindest “eine Debatte um eine vertretbare Absenkung des privaten Gasverbrauchs”. SPD-Spitzenkandidat Thomas Kutschaty und die NRW-Grüne warnten hingegen davor, private Verbraucher und Industrie gegeneinander auszuspielen. (ksta)

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