Straubinger Tagblatt: Mayer-Rücktritt: Was für die CSU schiefgehen kann, geht schief

Straubing (ots) –

Im Falle von Ex-Generalsekretär Stephan Mayer verwirklichte sich Murphys Gesetz. Es besagt, dass alles, was schiefgehen kann, auch schiefgehen wird. Schief ging, dass sich der CSU-General in seiner Wut auf den Journalisten, der in seinem Privatleben stöberte, nicht zügeln konnte. Schief ging, dass ausgerechnet am Tag der Pressefreiheit publik wurde, dass ein vor Kurzem noch der Bundesregierung angehörender Politiker einem Medienschaffenden mit “Vernichtung” drohte so wie Putin das gegenüber Gegnern zu tun pflegt.

Und schief ging auch, dass Mayer gesundheitliche Gründe vortäuschte, wo doch der Grund für den Rückzug offensichtlich ein anderer ist. Das ist ein Zeichen dafür, dass Mayer doch nicht zu seinem Fehler, an den er sich ja auch gar nicht erinnern kann, stehen mag. Das, was Juristen als strafschärfendes Nachtatverhalten bezeichnen, wird noch um die Variante bereichert, dass Mayer gegenüber dem Verlag auf Schmerzensgeld klagen will.

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