Allgemeine Zeitung Mainz: Keine Panik! Kommentar von Sonja Werner zu Affenpocken

Mainz (ots) –

Schnell einberufene Pressekonferenzen, vorsorgliche Bestellung von Impfstoff, harte Quarantäneregeln und eine Krankheit, die bislang kaum einer kannte (und von denen die meisten Menschen auch gerne nie etwas gehört hätten): Es ist gar nicht so einfach, nach zwei Jahren Corona-Pandemie nicht wieder direkt in Panik zu verfallen. Die Verbreitung der Affenpocken in Europa und anderen Ländern weltweit lässt die Alarmglocken schrillen. Und trotzdem sollten wir erst einmal durchatmen. Fakt 1: Das ist nicht der Beginn einer neuen Pandemie. Darin sind sich die Experten einig. Fakt 2: Die Erkrankung ist deutlich weniger ansteckend als Corona, da die Übertragung nur durch engen Kontakt stattfindet. Fakt 3: Nach allem, was wir bisher wissen, sind die Affenpocken in Europa bislang kaum verbreitet, dennoch werden in den nächsten Tagen immer neue Nachrichten von weiteren Fällen eintrudeln – und das ziemlich sicher auch in Hessen und Rheinland-Pfalz. Fakt 4: Es gibt bereits einen Impfstoff gegen Affenpocken. Fakt 5: Bei der Krankheit handelt es sich um einen bekannten Erreger und kein komplett neues Virus. Das alles sind erst einmal Gründe, gelassen zu bleiben. Das heißt aber nicht, dass die Affenpocken nicht gleichzeitig eine Herausforderung sind oder noch werden: Denn wie soll man aufklären, ohne Ängste zu schüren, oder Risikogruppen benennen, ohne zu stigmatisieren? Und warum verbreitet sich das Virus gerade jetzt überall? Offene Fragen und Arbeit gibt es zu diesem Thema also genug. Häme, Panik und Schwarzmalerei sollte man sich aber sparen.

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