Polizeibericht Region Nürnberg: (874) Notsituation vorgetäuscht – Mann mit Messer verletzt

Nürnberg (ots) –

Am Montagvormittag (18.07.2022) sprach ein bislang Unbekannter einen Mann in Nürnberg-Sebald an und täuschte eine Notsituation vor. In einem Hinterhof forderte er dann Bargeld und verletzte sein Gegenüber mit einem Messer.

Der Geschädigte (18) befand sich gegen 11:50 Uhr auf dem Vorplatz der Sebalder Höfe am Äußeren Laufer Platz / Laufertormauer.

Hier sprach ihn ein Unbekannter an und bat ihn mitzukommen, da seine Schwester Hilfe benötige. Der hilfsbereite 18-Jährige folgte dem Mann den Äußeren Laufer Platz entlang in die Hirschelgasse. Am Anfang der Hirschelgasse (vom Äußeren Laufer Platz kommend) lockte ihn der Unbekannte in einen Hinterhof. Dort zog er ein Cuttermesser (Teppichmesser)hervor, bedrohte den Geschädigten und forderte Bargeld. Nachdem dieser das verneinte, fügte ihm der Täter einen Schnitt im Gesicht zu. Der 18-Jährige setzte sich zur Wehr und verpasste seinem Gegenüber einen Faustschlag, woraufhin dieser kurz zu Boden fiel. Anschließend flüchtete er in unbekannte Richtung.

Beschreibung des Täters:

männlich, ca. 25 – 30 Jahre, ca. 175 cm, schlanke bis hagere Figur, helle Hautfarbe. Er hatte dunkelbraune oder schwarze Haare (an den Seiten kurz, oben länger), leichte Akne im Stirnbereich und einen Drei-Tage-Bart bzw. Bartstoppeln. Er trug eine Pilotensonnenbrille. Er war bekleidet mit einem dunkelblauen oder schwarzen T-Shirt und einer kurzen, schwarzen Hose. Er sprach deutsch mit leichtem fränkischen Dialekt. Auffällig war seine sehr tiefe, leicht kratzige Stimme. Bei dem Messer handelte es sich um ein typisches Cuttermesser mit gelben Plastikgriff.

In seiner Vernehmung gab der Geschädigte an, während der Ansprache durch den Unbekannten und auf dem Weg vom Ladenkomplex, den Äußeren Laufer Platz entlang zur Hirschelgasse, wären Personen in unmittelbarer Nähe gewesen. Diese könnten eventuell dahingehend Beobachtungen gemacht haben.

Die Kriminalpolizei Nürnberg ermittelt wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung und bittet um Zeugenhinweise. Personen, welche die Ansprache eventuell beobachtet oder gesehen haben, wie zwei Männer den beschriebenen Weg in die Hirschelgasse gegangen sind, oder Zeugen, die Angaben zu dem Unbekannten machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 zu melden.

Erstellt durch: Janine Mendel

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