Polizeibericht Region München: Syrer rassistisch beleidigt und mit Schlägen traktiert – Bundespolizei sucht Zeugen

Regensburg (ots) –

Am Mittwochabend (27. Juli) haben ein Pole und ein weiterer, bisher unbekannter Täter einen Syrer belästigt und rassistisch beleidigt. Doch damit nicht genug: Das Duo verpasste dem Syrer einen Kopfstoß und mehrere Faustschläge. Die Bundespolizei Regensburg sucht Zeugen.

Ersten Erkenntnissen zufolge beschimpften gegen 19:00 Uhr der 35-jährige Pole und ein bisher unbekannter Täter den Syrer in einem Schnellrestaurant am Bahnhof Regensburg. In der Haupthalle trafen die Männer wenig später erneut aufeinander, wobei einer der mutmaßlichen Täter den 33-jährigen Syrer rassistisch beleidigt haben soll.

Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung soll der Pole dem Syrer einen Kopfstoß verpasst haben. Der unbekannte Begleiter des Polen soll den Syrer außerdem mit mehreren Faustschlägen traktiert haben.

Das Duo wollte im Anschluss vom Tatort fliehen. Doch der Syrer und zwei inzwischen hinzugekommene Sicherheitsmitarbeiter der Bahn konnten den Polen vor dem Bahnhofsgebäude festhalten und zum Bundespolizeirevier Regensburg bringen. Dem zweiten Angreifer gelang es vorerst, unerkannt zu entwischen.

Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung. Hierzu werden auch Videoaufzeichnungen vom Tatort ausgewertet. Die Bundespolizisten suchen Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Angaben zu der Identität des zweiten Täters geben können. Sachdienliche Hinweise werden an die Bundespolizei Waldmünchen über die Telefonnummer 09972 9408-0 oder per E-Mail an bpoli.waldmuenchen@.bund.de erbeten.

Durch den Zusammenstoß zogen sich sowohl der Syrer als auch der Pole blutige Kratzwunden zu. Eine Atemalkoholmessung ergab bei dem Polen einen Wert von 1,36 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten die Beamten ihn auf freien Fuß.

Kontakt:

Newsroom: Bundespolizeidirektion München
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Sylvia Hieninger
Bundespolizeiinspektion Waldmünchen
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Polizeihauptkommissarin
Telefon: 09972 9408-106
E-Mail: bpoli.waldmuenchen.controlling@polizei.bund.de

Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen verrichten ihren
Dienst am Inspektionssitz in Waldmünchen sowie in den nachgeordneten
Bundespolizeirevieren Furth i. W. und Regensburg (Bahnhof).
Der Zuständigkeitsbereich der Dienststelle umfasst die Landkreise
Cham, Schwandorf, Amberg-Sulzbach, Regensburg, Neumarkt und Kelheim
sowie die kreisfreien Städte Regensburg und Amberg. Zu den
Kernaufgaben der Inspektion gehören die Binnengrenzfahndung und die
Gewährleistung der Sicherheit von Bahnreisenden. Die Waldmünchener
Bundespolizisten bekämpfen grenzüberschreitende in enger
Zusammenarbeit mit der bayerischen und tschechischen Polizei sowie
dem Zoll. Im bahnpolizeilichen Aufgabenbereich ist die
Bundespolizeiinspektion Waldmünchen zuständig für Gefahrenabwehr und
Strafverfolgung auf den Bahnlinien und Bahnhöfen der südlichen
Oberpfalz.

Quellenangaben

Bildquelle: Anlage: Foto Bundespolizei
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