Polizeibericht Region Nürnberg: (1177) Schlag gegen Betäubungsmittelhandel in Erlangen

Erlangen (ots) –

Der Erlanger Kriminalpolizei gelang es vier mutmaßliche Drogenhändler zu identifizieren und festzunehmen. Das Quartett wird verdächtigt Handel mit mehreren Hundert Kilogramm Betäubungsmittel in Millionenhöhe betrieben zu haben.

Bereits im Mai 2022 nahm das für Betäubungsmitteldelikte zuständige Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei einen 29-jährigen Tatverdächtigen fest. Der Mann wird verdächtigt illegalen Handel mit knapp 500 Kilogramm Cannabisprodukten und mehreren hundert Gramm Kokain im Gesamtwert von über einer Million Euro betrieben zu haben. Bei seiner Festnahme wurden zudem mehrere Kilogramm Marihuana sichergestellt. Gegen den 29-Jährigen erging Haftbefehl, er befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Im Verlauf der, in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, intensiv geführten Ermittlungen gelang es, drei weitere Männer und mutmaßliche Bandenmitglieder des 29-Jährigen im Alter von 26, 28 und 32 Jahren zu identifizieren. Das Quartett wird verdächtigt, gemeinsam mit mehr als 200 Kilogramm Cannabis gehandelt zu haben. Aufgrund der Ermittlungsergebnisse ergingen gegen die drei Tatverdächtigen entsprechende Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse. Zudem wurde ein Vermögensarrest in Höhe von circa 800.000 Euro erlassen.

Am Mittwochmorgen (21.09.2022) durchsuchten die Erlanger Kriminalpolizei zusammen mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth und weiteren Unterstützungskräften fünf Wohnobjekte im Erlanger Stadtgebiet. Im Verlauf des Polizeieinsatzes konnten die drei Tatverdächtigen festgenommen werden. Zudem pfändeten die Ermittler aufgrund des erlassenen Vermögensarrestes zahlreiche Wertgegenstände im Gesamtwert von mehreren Zehntausend Euro.

Die drei Tatverdächtigen wurden im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt, welcher die erlassenen Haftbefehle wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmittel in nicht geringer Menge bestätigte. Die Männer wurden daraufhin in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Erstellt durch: Michael Petzold / bl

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