Wie moderne Labortechnik Leben retten kann

Die von heute kommt nicht mehr ohne eine moderne, effizient arbeitende Labortechnik aus. Das medizinische Labor Hamburg von heute beschäftigt sich nicht nur mit Bakteriologie, mit der klinischen und der Molekulargenetik, sondern auch mit der Transplantationsmedizin. Besonders auf diesem Gebiet entscheidet größte Genauigkeit darüber, ob Organspender und Empfänger optimal zusammenpassen. Die moderne Labortechnik ist außerdem gefragt, wenn es um Krebsdiagnosen geht.

Klein, aber sehr gefährlich

Viren, Keime und Bakterien sind für das bloße Auge unsichtbar, erst unter einem Spezialmikroskop im Labor werden sie sichtbar. Bakterien und Viren mögen zwar winzig klein sein, sie können aber sehr große Schäden anrichten, wie die Corona-Pandemie eindrucksvoll bewiesen hat. Nur in einem Labor ist es möglich, zu erkennen, welcher Bakterienstamm und welches Virus vorliegen. Basierend auf diesen Ergebnissen können die dann die entsprechenden Therapien einleiten und so Menschenleben retten oder weitere Pandemien verhindern. Zu den Aufgaben eines modernen Labors gehört es auch, immer wieder nach multiresistenten Keimen zu suchen.

So wichtig ist ein Labor Hamburg bei der Krebserkennung

Gutartig oder bösartig? Wird eine Geschwulst im Körper gefunden, dann steht immer die Angst im Raum, ob es sich um handelt. Die Mitarbeiter in einem großen professionellen Labor Hamburg, das an eine Klinik angegliedert ist, hat die Aufgabe, das Gewebe der Geschwulst zu untersuchen. Schon winzige Gewebeteile reichen aus, um festzustellen, ob es Krebs ist oder nicht. Während der Patient noch in Narkose auf dem OP-Tisch liegt, liegt im Labor Hamburg schon ein Ergebnis vor. Auf diese Weise verlieren die Ärzte keine wertvolle Zeit und können im Fall einer Krebserkrankung sofort reagieren.

Unverzichtbar bei der Transplantation

In stehen mehr als 8700 Menschen auf der Warteliste für ein passendes Spenderorgan. Dem gegenüber gab es aber im vergangenen Jahr nur 933 Organspenderinnen und Organspender. Dies entspricht etwas mehr als elf Organspenden, die auf eine Million Menschen kommen. Wird ein passender Spender für ein Herz, eine Niere oder eine Hornhaut gefunden, dann ist es vor allem die Aufgabe eines modernen Speziallabors, zu testen, ob Spender und Empfänger tatsächlich in jeder medizinischen Hinsicht zueinanderpassen. Bei einer Transplantation muss alles zu 100 Prozent stimmen, damit das Organ vom Empfänger nicht wieder abgestoßen wird. Das Labor Hamburg kümmert sich nicht nur um die Bestimmung der Blutgruppe und um den Antikörpersuchtest, es nimmt auch die Differenzierung von Antikörpern und sogenannte Kreuzproben vor.

Die Hygiene muss stimmen

Besonders in Krankenhäusern sowie in Alten- und Pflegeeinrichtungen ist Hygiene sehr wichtig. Aus dem Klinikalltag sind Laboruntersuchungen daher nicht mehr wegzudenken. Zu den Aufgaben der Labormitarbeiter gehört es aber auch, turnusmäßig in ambulanten Pflege- und Rehaeinrichtungen Tests vorzunehmen, damit beispielsweise Noroviren oder Salmonellen keine Chance mehr haben.

Fazit

Robert Koch war einer der ersten Forscher, der in ein Mikroskop geschaut hat, um einen ganz bestimmten Erreger zu finden. Ihm gelang es, den Milzbranderreger außerhalb eines Organismus zu kultivieren. Seine wichtigste Entdeckung machte Koch aber im Jahre 1882, als er den Erreger der damals so gefürchteten Tuberkulose entdeckte. Neben dem Franzosen Louis Pasteur ist der Nobelpreisträger Robert Koch für die zahlreichen Mitarbeiter in den Laboren bis heute ein großes Vorbild. Wie er, versuchen sie durch ihre Arbeit, Menschenleben zu retten.

Bild: @ depositphotos.com / shmeljov

Wie moderne Labortechnik Leben retten kann

Ulrike Dietz