GambleBase.com: Über 90% der Online-Casino Werbung in Deutschland ist illegal!

Berlin (ots) –

Seit dem 1. Juli 2021 hat Deutschland einen neuen Glücksspielstaatsvertrag. Alle Bundesländer haben sich darauf geeinigt, dass Anbietern aus dem Glücksspielbereich die Lizenz für ein Online Casino erteilt werden darf, wenn diese bestimmte Voraussetzungen rund um Spielerschutz und Suchtprävention einhalten. Doch genau diese strengen Auflagen – unter anderem ein Maximaleinsatz von 1000 Euro pro Monat – lassen viele Zocker in die illegale Glücksspielwelt abwandern. Und die macht – trotz Verbot – kräftig für ihre illegalen Angebote. Eine aktuelle dokumentiert den Handlungsbedarf in der boomenden Branche des Glücksspiels online.

stellt Studie mit alarmierenden Ergebnisse vor

Mehr als 90 Prozent der Werbung von Online Casinos sind nicht rechtmäßig (https://gamblebase.com/studie-zu-ueber-90-ist-die-werbung-fuer-online-casinos-und-glueckspiel-angebote-illegal/). Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die von GambleBase.com angestoßen wurde. Das Internetportal, das sich professionell mit der Glücksspielszene beschäftigt, ist einer der Pioniere, die ausschließlich über in Deutschland lizenziertes berichten. Zum Engagement gegen illegale Anbieter zählt auch die aktuelle Studie. “Wir wollten herausfinden, wie hoch der Anteil von Werbung für illegale Anbieter ist und gleichzeitig natürlich auch ein Statement für mehr Sichtbarkeit von lizenzierten Online Casinos abgeben”, erläutert Portalchef Timo Weber. Dafür hat GambleBase.com in Zusammenarbeit mit spezialisierten Juristen und Marktforschern eine eigene Studie erstellt.

Whitelist von lizenzierten Anbietern

Vor Studienbeginn wurde bei einer der führenen Kanzleien für Glücksspielrecht nachgefragt, nach welchen Kriterien die aktuelle Rechtsprechung zwischen legalem und illegalem Glücksspiel unterscheidet. Die Abgrenzung ist klar: Die spezialisierte Kanzlei legte unmissverständlich dar, dass sowohl das Betreiben als auch das Bewerben von Online Glücksspiel – dies betrifft virtuelle Spielautomaten als auch Onlinepoker – nur dann rechtlich zulässig ist, wenn diese Anbieter für die sogenannte Whitelist von Glücksspielanbietern qualifiziert wurden. Aktuell wird diese Whitelist noch vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt geführt und regelmäßig aktualisiert. Ab dem 1. Januar 2023 wird diese Aufgabe durch eine neue Behörde, die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder, erledigt.

Ausschließlich Anbieter aus der Whitelist und als Übergangsregelung auch die, die gerade ein aktuelles Erlaubnisverfahren durchlaufen, dürfen Online Glücksspiel anbieten. Für die Gruppe derer, die noch ein offenes Genehmigungsverfahren haben, gilt allerdings das durch den neuen Glücksspielstaatsvertrag festgesetzte Werbeverbot.

Die Ergebnisse der GambleBase-Studie

Ziel der Studie war es, den Anteil von illegaler Werbung zu ermitteln und der Frage nachzugehen, inwieweit durch die Ergebnisse konkreter Handlungsbedarf für die legalen Online Casinos mit Lizenz besteht. Für das Zahlenmaterial der Studie wurden Suchergebnisse der Google-Recherche und Werbung auf einer bekannten Streamplattform herangezogen. Auch wenn natürlich bekannt war, dass der seit Juli 2021 gültige Glücksspielstaatsvertrag das Werbeverbot illegaler Anbieter nicht würde stoppen können, ist das Ausmaß rechtswidriger Werbung enorm. Den rund 2 Prozent Werbung von Glücksspielanbietern aus der Whitelist stehen sage und schreibe knapp 98 Prozent illegale Werbeaktivitäten gegenüber. Besonders brisant ist die Lage bei den bezahlten Suchergebnissen: Dort dominiert illegale Werbung sogar mit einem Anteil von 99,42 Prozent.

Meist Nutzung von Affiliate-Websites

Die illegalen Casinos – auch das fand die Studie heraus – bewerben ihre Angebote in aller Regel nicht direkt, sondern nutzen die Funktionalität von Affiliate-Seiten. Die Affiliate-Websites verlinken zu den illegalen Glücksspielangeboten. Meist werben sie sogar für mehrere Glückspielanbieter, die keine Lizenz besitzen und deshalb dem Werbeverbot des Glücksspielstaatsvertrages unterliegen.

Auch Gambling-Influencer spielen eine wichtige Rolle bei der flächendeckenden Verbreitung von Werbung für illegales Glücksspiel. 99 Prozent aller Verlinkungen sind illegal, so zeigte die Studie.

Nachteile für Spieler und seriöse Online Casinos

Die Sichtbarkeit von Online Casinos der Whitelist von lizenzierten und legalen Anbietern müsse unbedingt gestärkt werden – so das Fazit der Studienleiter von GambleBase.com. Zum einen, um den Schwarzmarkt einzudämmen und die seriösen und geprüften Anbieter zu schützen. Zum anderen aber insbesondere auch, um die Spieler vor Suchtgefahren zu schützen. Denn illegale Anbieter ermöglichen attraktivere Quoten und beschränken die Höhe monatlicher Einsätze nicht, sodass das Risiko von Sucht und hohen Verlusten steigt. Außerdem ist es gerade für Anfänger oder unerfahrene Spielerinnen und Spieler tendenziell schwierig, die Spreu vom Weizen zu trennen und aus der Flut von Werbung die seriösen Anbieter herauszufiltern.

Die Analyse von GambleBase.com zeigt, dass der Markt des Online Glücksspiels und die Unterscheidung von legalen und illegalen Angeboten für die Nutzer transparenter gestaltet werden muss. Konstante Kontrollen, strenge Sanktionen von illegalen Angeboten und stärkere Sichtbarkeit legaler Online Casinos sind das A und O.

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Pressekontakt: Timo Weber
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Quellenangaben

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