MDR Mitteldeutscher Rundfunk: ARD Themenwoche startet: MDR mit Publikumsdialog und Positivbeispielen für …

Leipzig (ots) –

„WIR GESUCHT – Was hält uns zusammen?“: Die 17. ARD Themenwoche vom 6. bis 12. November thematisiert den schwindenden Zusammenhalt in der . Im Mittelpunkt steht die Suche nach einem gemeinsamen „Wir“. Der MDR beteiligt sich in seinen digitalen und linearen Angeboten zur Themenwoche ganz bewusst mit lösungsorientiertem Journalismus und zahlreichen Positivbeispielen aus der Region. Im Fokus steht bspw. die MDR-Reihe „Die Dorfkümmerer“. Sie zeigt, wie mit kleinen Maßnahmen und viel Herz eine Spaltung der Gesellschaft überwunden werden kann. Zudem lädt der MDR sein Publikum zum Gespräch ein und beteiligt sich am ARD Dialogtag mit gleich vier Programmangeboten am 8. November. Alle Angebote zur ARD Themenwoche werden auf einer gemeinsamen Landingpage (https://www.swr.de/ard-themenwoche/das-ist-die-ard-themenwoche-100.html?gclid=EAIaIQobChMIwbmFrIeS-wIVx5TVCh1z3Q8AEAAYASAAEgJIbvD_BwE#xtor=SEC-3-%5Bgoogle%5D-%5B%5D-%5B632456950754%5D-%5BS%5D-%5Bthemenwoche%20ard%5D) gebündelt und können zudem größtenteils in der ARD Mediathek und in der ARD Audiothek abgerufen werden.

„Wir“– das sagt sich so leicht. Aber gibt es das große „Wir“ überhaupt noch – oder driftet die Gesellschaft auseinander in Alt und Jung, Arm und Reich, Trans und Cis, mit und ohne Einwanderungsgeschichte? Leben viele nur noch in ihrer eigenen Blase? Wo gibt es Räume für Dialog? Warum übersehen wir, was uns eint? Mit seinen trimedialen Angeboten zur ARD-Themenwoche spricht der MDR Konflikte offen an, sucht nach den Hintergründen des Auseinanderdriftens, vor allem aber nach mutigen Beispielen, wo Spaltung überwunden wird.

Fokus Publikumsdialog

Nach der erfolgreichen Programmachen-Aktion, die im September mit 111 Gästen in 38 Redaktionen endete, laden die MDR-Redaktionen auch im Rahmen der ARD Themenwoche zum erneuten Publikumsdialog ein. Beim ARD Dialogtag am 8. November geht es darum, was die Menschen künftig von der ARD erwarten? Welche Programme wünschen sie sich? Welche Rolle soll die ARD künftig in der Gesellschaft spielen? Beim MDR sind gleich vier verschiedene Dialogangebote in ganz Mitteldeutschland geplant: Beteiligung an einer Redaktionskonferenz des Politiktalks „Fakt ist!“ aus Magdeburg, Teilnahme an der Landesfunkhauskonferenz bei MDR Thüringen in Erfurt, Teilnahme an einer Sendungs- und Programmauswertung innerhalb der MDR-Chefredaktion in Leipzig und ein Besuch bei der Redaktionssitzung des MDR SACHSENSPIEGEL im Landesfunkhaus Sachsen in Dresden.

„Die Dorfkümmerer“

Sie sind Problemlöser, soziale Pioniere, Netzwerker. Die Rede ist von den Dorfkümmerern. Sie gehören zu einem Programm, das die thüringische Landesregierung entwickelt hat, um das Leben auf dem Land attraktiver zu machen. Aber kann Helfen per Regierungsbeschluss überhaupt funktionieren? Die neue MDR-Audioreihe ist durch ganz Thüringen gereist und hat sich umgehört und zahlreiche Positivbeispiele für ein liebevolles Miteinander gefunden. „Dorfkümmerer“ sind Menschen unterschiedlichen Alters, die sich, meist ehrenamtlich und neben ihrer eigentlichen Arbeit, engagieren. Sie übernehmen zum Beispiel Fahrdienste bei Einkäufen oder bringen Patienten aus Orten mit schlechter Verkehrsanbindung zu Arztterminen. Sie organisieren Lesungen und Dorffeste. Gemeinsam beleben sie das Leben im ländlichen Raum und schaffen ein Miteinander von Alt und Jung. Das Feature von Judith Burgerist ab 6. November in der ARD Audiothek zu hören.

„Als Mutti in den Westen ging“

Die vierteilige Streamingreihe „Als Mutti in den Westen ging“ thematisiert die bitteren Folgen für zahlreiche Familien nach dem Mauerfall 1989. Damals ist die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten nach 28 Jahren endlich wieder offen. Doch was für die meisten die lang ersehnte Freiheit bedeutet, wird für einige zum Trauma ihres Lebens. Für die Kinder, deren Mütter und Väter im Westen ein neues Leben beginnen – ohne sie. Die Dokureihe von Adrian-Basil Müller und Udo Müller ist ab 6. November in der ARD Mediathek zu sehen.

„Kinder – Ich krieg ´ne Krise“

In der vierteiligen Dokureihe können Erwachsene die Welt mit den Augen der Kinder sehen. Sie erzählt davon, was Kinder über die Herausforderungen unserer Zeit denken. Host der Web-exklusiven Reihe ist Felix Seibert-Daiker. In den Interviews mit den Kindern wird korrespondierend zu den konkreten Geschichten nach deren Sicht auf die Erwachsenenwelt gefragt: Was halten sie von dem, was ihnen da vorgeben wird? Was hätten sie verändert und wie hätte das ihre persönliche Geschichte möglicherweise beeinflusst? Autorin der Reihe, die ab 6. November in der ARD Mediathek abgerufen werden kann, ist Karoline Kleinert.

KULTUR inklusiv leben und erleben

Zum „Wir“ gehört die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, auch an Kunst und Kultur. MDR KULTUR setzt daher in der ARD-Themenwoche einen besonderen Schwerpunkt „Kunst und Kultur inklusiv leben und erleben“. Eine Woche lang fragt MDR KULTUR: Was braucht es für ein Museum, ein Theaterstück, ein Konzert, um inklusiv zu sein? Welche Strategien entwickeln die Häuser und Einrichtungen? Wer engagiert sich dafür vor Ort? Wie zugänglich sind inklusive Angebote für Menschen mit Behinderungen? Zu hören ist die Reihe täglich bei MDR KULTUR im Radio und gebündelt in einem MDR KULTUR Spezial am 11. November ab 18.05 Uhr.

Schwerpunktmäßig zur ARD Themenwoche berichtet auch MDR AKTUELL tagesaktuell auf allen seinen Ausspielwegen in Web, TV und Radio. Mit zahlreichen Sonderformaten informieren zudem auch die MDR-Landesfunkhäuser in Dresden, Magdeburg und Erfurt. Auch das Meinungsbarometer „MDRfragt“ (https://www.mdr.de/nachrichten/mitmachen/mdrfragt/index.html) hat seine Community zur ARD Themenwoche zum Thema „Corona, Energiekrise und Proteste – Was hält uns in der Krise zusammen?“ befragt. Die Ergebnisse werden am 7. November auf der Webseite veröffentlicht.

Die Angebote des MDR zur ARD Themenwoche werden unter anderem in der ARD Mediathek und in der ARD Audiothek kuratiert und sind zudem auf der Landingpage zur ARD-Themenwoche (https://www.swr.de/ard-themenwoche/ard-themenwoche-startseite-100.html) zu finden.

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Quellenangaben

Bildquelle: Christoph Bauer ist in Waffenrod-Hinterrod, einer der Ortsteile von Eisfeld, von einem Dorfkümmerer zu einem Gemeindekümmerer geworden. So kann er gleich die Arbeit von mehreren Dorfkümmeren organisieren. Nebenbei bekleidet er auch noch das Ehrenamt des Ortsteilbürgermeisters / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7880 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.
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