Presse- und Informationszentrum der Streitkräftebasis: Fahrausbildung: Kampfpanzer Leopard 2 für die Tschechischen …

Bonn (ots) –

Der Ringtausch beinhaltet die Abgabe von Kriegsgerät aus ehemals sowjetischer Produktion seitens der osteuropäischen NATO-Partner an die ukrainischen Verteidigungskräfte. Diese können beispielsweise den weit verbreiteten Kampfpanzer T-72 ohne weitere Ausbildung und logistische Herausforderungen einsetzen.

Im Gegenzug erhalten die beteiligten Bündnisarmeen Ersatz durch westliche Waffensysteme. Besonders im Fokus steht dabei der deutsche Kampfpanzer Leopard 2. Als erste Nation wird jetzt die Tschechische Republik mit diesem Kettenfahrzeug ausgerüstet. Ab Dezember gehen zunächst 14 Leopard 2A4 und ein Bergepanzer aus Depots der an die 73. Mechanisierte Brigade nach Práslavice.

Im Kraftfahrausbildungszentrum der Bundeswehr im niedersächsischen Munster schlossen soeben die ersten acht tschechischen Militärkraftfahrer ihre Ausbildung auf dem “Leo2” ab. An dieser Dienststelle der Streitkräftebasis werden regelmäßig die Panzerfahrerinnen und Panzerfahrer aus Deutschland und den Niederlanden trainiert. Das Schulungsfahrzeug entspricht technisch dem Leopard 2A4.

Bei den Auszubildenden handelt es sich um erfahrene Soldaten, die in ihrer Heimat helfen werden, den Leopard zu etablieren. Sie lernten insbesondere die technischen Besonderheiten des Waffensystems kennen und trainierten das Fahren im Gelände. Die Tschechische Republik plant mittelfristig ihre gesamte T-72-Flotte gegen den Leopard 2 – in der in Deutschland gebräuchlichen Version A7V – auszutauschen.

Durch den von Deutschland und der Bundeswehr unterstützten internationalen Ringtausch, kann der Ukraine schnell und effektiv in ihrem Abwehrkampf geholfen werden. Zugleich findet NATO-standardisiertes Gerät zügig Eingang in den Bestand der osteuropäischen Bündnispartner. Die nächste Ausbildungsgruppe in der Örtzetal-Kaserne wird aus der Slowakei anreisen.

Die Streitkräftebasis führt mit dem Zentrum für Kraftfahrwesen der Bundeswehr (ZKfWBw) 20 Kraftfahrausbildungszentren im gesamten Bundesgebiet, an denen jährlich rund 1.920 Fahrschüler und Fahrschülerinnen ausgebildet werden. Sie ist somit für die Kraftfahrgrundausbildung aller Bedarfsträger der Bundeswehr verantwortlich.

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Quellenangaben

Bildquelle: Ein Schwerpunkt der Ausbildung ist das Fahren im Gelände. Insbesondere die Unterschiede zu ihrem bisherigen Kampfpanzer erfahren die Auszubildenden aus der Tschechischen Republik.
Textquelle: - und Informationszentrum der Streitkräftebasis, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/114358/5367803

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