Trumps Comeback als Präsident

Er will es tatsächlich noch einmal wissen: Donald Trump tritt offiziell in zwei Jahren noch einmal als Kandidat für die Präsidentschaftswahlen in den an. Trumps Comeback kommt für viele nicht überraschend, denn er hatte bereits im Rahmen der sogenannten Midterms, den zum Senat und zum Repräsentantenhaus, entsprechende Ankündigungen gemacht. Er will nach eigenen Angaben „ wieder großartig und glorreich machen“.

Viele Anhänger

Trump hat bereits alle erforderlichen Unterlagen für die Präsidentschaftskandidatur eingereicht. Im Ballsaal seines Hauses in Florida verkündete der 76-Jährige, dass Amerika in zwei Jahren wieder eine großartige Nation sein wird. Vor zwei Jahren war Trump abgewählt worden, er unterlag dem Demokraten Joe Biden. Bei den Midterms hat der Ex-Präsident das schlechte Abschneiden der Republikaner zum Anlass genommen, sich wieder ins zu bringen. Trumps Comeback freut zwar seine Anhänger, aber es mehren sich jetzt auch Stimmen aus dem Lager der Republikaner, die ihn für das schlechte Abschneiden der bei den Midterms verantwortlich machen.

Vorteile gegenüber dem Konkurrenten

Durch die offizielle Ankündigung, dass er in zwei Jahren wieder ins Weiße Haus einziehen will, hat sich Donald Trump gegenüber seinem Konkurrenten einen Vorteil verschafft. Dieser Konkurrent ist in der gleichen Partei, heißt Ron DeSantis und ist der Gouverneur von Florida. Wer wirklich ins Rennen um das Präsidentenamt geht, entscheidet sich erst bei den Vorwahlen im Wahljahr 2024. Trump sorgte schon einmal für eine Überraschung, als er im Jahr 2016 gegen die frühere Außenministerin Hillary Clinton gewann.

Chaotische Jahre

Was dann folgte, waren vier recht turbulente und zum Teil auch chaotische Jahre, die in der Hauptsache von Skandalen und Affären geprägt wurden. Innen- wie außenpolitisch fuhr Trump seinen nationalistischen Kurs „America First“ und stieß dabei viele westliche Verbündete vor den Kopf. 2020 unterlag Trump dann Joe Biden, erkannte seine Niederlage bei dieser Wahl aber nicht an. Immer wieder sprach Donald Trump von Betrugsvorwürfen bei der Wahl, was schließlich zum Sturm auf das Kapitol führte.

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Nadine Jäger