Edmond Rätzel: Als Promi-Fotograf bei Hofe? Warum der Habeck-Job ein schlechter Deal für Fotografen ist

Hannover (ots) –

Stellvertreter des Bundeskanzlers und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz ist Robert Habeck bereits, genug ist ihm das aber noch lange nicht. Um seinen hochgesteckten Zielen näherzukommen, will sein Ministerium jetzt einen geeigneten Promi-Fotografen einstellen, der ihn bei Reisen innerhalb Deutschlands und im Ausland begleiten soll – für eine stattliche Vergütung in Höhe von bis zu 350.000 Euro. Doch wie reizvoll ist das Angebot wirklich?

“Fotografen mit Leidenschaft wollen sich nicht in ihrer Kreativität einschränken und sich für politische Zwecke missbrauchen lassen – wer es richtig anstellt, kann außerdem deutlich mehr verdienen”, sagt . Der Marketing-Profi steigerte in den vergangenen vier Jahren die Umsätze von mehr als 300 Fotografen und weiß, dass es dafür kein Politik-Angebot braucht.

In diesem Artikel erklärt er, warum der Habeck-Job sowie vergleichbare Angebote nicht empfehlenswert sind.

1. Nicht mit Privatleben vereinbar

Mit dem Job-Angebot von Robert Habeck geht vor allem ein hoher Reisebedarf einher. Interessierte Fotografen müssten sich also darauf einstellen, teilweise tage- oder wochenlang zu reisen. Darüber hinaus müssten sie durchweg auf Abruf verfügbar sein. Mit einem aktiven Familienleben ist das grundsätzlich nicht vereinbar.

Darüber hinaus haben die meisten Fotografen ihren herkömmlichen Berufsalltag, in dem sie anderen Tätigkeiten nachgehen und ihre weiteren Kundenkontakte pflegen müssen. Da es sich bei dem angebotenen Job um eine Tätigkeit über mehrere Jahre handelt, bietet er sich allein aus diesem Grund nur für die wenigsten Interessenten an.

2. Die Bezahlung erscheint lukrativer, als sie tatsächlich ist

Auf den ersten Blick wirkt eine Bezahlung in Höhe von 350.000 Euro äußerst lukrativ. Allerdings verteilt sie sich über einen Zeitraum von etwa vier Jahren. Ferner handelt es sich hierbei nicht um ein Nettogehalt bei einer Festanstellung – vielmehr gilt das Angebot für selbstständige Fotografen. Somit müssen Interessenten auch die zu entrichtenden Steuern berücksichtigen. Je nach Steuerklasse wäre das ein maximaler Gewinn von 3.000 bis 4.000 Euro pro Monat.

Viele Fotografen verlangen einen Tagessatz in Höhe von 1.800 Euro – sie müssten also lediglich eine Woche arbeiten, um den Monatsverdienst des Habeck-Jobs zu übertreffen. Damit entschädigt der Lohn nur geringfügig für den außergewöhnlich hohen Arbeitsaufwand – und erscheint plötzlich nicht mehr so lukrativ, wie auf den ersten Blick gedacht. Es ist zudem noch nicht klar, ob die Bezahlung nicht auch noch mit anderen Fotografen geteilt werden muss. Schließlich schreibt Habecks Ministerium die Stelle für mehrere Auftragnehmer aus.

3. Übermäßig hoher Zeitaufwand steht geringem Fortschritt gegenüber

Während der Beschäftigung bei Robert Habeck verlieren Fotografen nicht nur ihren aktuellen Kundenstamm – sie haben außerdem keine Möglichkeit, eine darüber hinausgehende Klientel aufzubauen. Interessenten sollten sich also die Frage stellen, was nach den angedachten vier Jahren passiert. Denn auch dann müssen sie ihren Lebensunterhalt verdienen. Hierfür müssten sie ihr Business jedoch nach Ende des Ministerium-Jobs erneut aufbauen und sich um neue Kunden bemühen.

Über Edmond Rätzel:

Edmond Rätzel hilft Fotografen und Filmemachern dabei, in der Selbstständigkeit Fuß zu fassen und aus einer Nebentätigkeit ein erfolgreiches Business zu machen. Außerdem unterstützt er Fotografen und Filmemacher in allen Themen rund um das Marketing. Das Angebot umfasst eine erhöhte Sichtbarkeit bei potenziellen Interessenten, das Konzipieren des Angebotes sowie der passenden Preise. Darüber hinaus unterstützt er Kunden bei der Einrichtung der Website, dem Schalten professioneller Werbekampagnen, der Bestandskundenpflege, der effektiven Gesprächsführung und Mitarbeitersuche. Mit einer individuellen Strategie und einer klaren Botschaft sorgt der erfolgreiche Produktfotograf dafür, dass andere in der Branche ebenfalls durchstarten können. Weitere Informationen: https://edmond-raetzel.de

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