stern-Umfrage: AfD-Wähler spenden am wenigsten für wohltätige …

Hamburg (ots) –

Die Spendenbereitschaft der Deutschen ist unverändert groß, sie hat sich aber im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg unter dem Strich kaum erhöht. Möglicherweise wurde der gute Wille durch die schlechtere Finanzlage vieler Haushalte konterkariert. Laut einer Forsa- für den nach eigener Einschätzung elf Prozent der Deutschen in diesem Jahr mehr für wohltätige Zwecke, jedoch zehn Prozent weniger. Die große Mehrheit von 61 Prozent sieht bei sich keine Veränderung.

Große Unterschiede gibt es weder zwischen den Altersgruppen, noch zwischen West- und Ostdeutschland. Allerdings geben Befragte mit einem monatlichen Haushalteinkommen von mehr als 4000 Euro etwas häufiger an, in diesem Jahr mehr zu spenden (14 Prozent). Wo das Einkommen unter 2500 Euro liegt, ist der Rückgang mit 15 Prozent am stärksten. Auffällig ist einmal mehr die Einstellung der AfD-Anhänger. Sie sagen am häufigsten (zu 25 Prozent), dass sie generell kein Geld für wohltätige Zwecke geben oder geben können. Lediglich vier Prozent kündigen an, dass sie in diesem Jahr mehr spenden. Ganz am anderen Ende der Skala sortieren sich die Grünen-Wähler ein: 18 Prozent spenden in diesem Jahr mehr als im letzten und 70 Prozent genau so viel.

Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa für die RTL-Gruppe Deutschland am 15. und 16. Dezember 2022 erhoben. Datenbasis: 1.004 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte.

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