WDR-Haushalt 2023 verabschiedet

Köln (ots) –

Der WDR-Rundfunkrat hat in seiner Sitzung am 20. Dezember 2022 den Haushaltsplan des WDR für das Jahr 2023 genehmigt. Um das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts zum Ende der Beitragsperiode 2024 zu erreichen, hält der WDR trotz massiver Preissteigerungen an seinen Sparbeschlüssen fest. Auf Steigerungen im Programm- und Sachaufwand wird weiterhin verzichtet. Der WDR treibt außerdem den Ausbau im Digitalen voran. Um Mittel fürs Digitale bereitzustellen, werden Ressourcen aus dem Linearen umgeschichtet.

Im Betriebshaushalt für 2023 stehen Erträgen von rund 1,53 Mrd. Euro Aufwendungen von rund 1,59 Mrd. Euro gegenüber. Darin enthalten sind auch solche Positionen, die keine tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben darstellen, sondern rein kalkulatorischen Charakter haben. Das sind zum Beispiel Abschreibungen.

Im Finanzplan, der die tatsächlich fälligen Einnahmen und Ausgaben erfasst (s. Erläuterung unten), weist der WDR für 2023 ein Minus von 48,3 Mio. Euro aus. Dieses wird aus der bestehenden Allgemeinen Ausgleichsrücklage gedeckt. Die Finanzplanung des WDR erfolgt grundsätzlich für die gesamte Beitragsperiode – die jetzige endet 2024 –, so dass ein Ausgleich zwischen den einzelnen Haushaltsjahren erfolgt.

Erläuterung zum WDR-Haushaltsplan:

Betriebshaushalt und Finanzplan sind zwei sich ergänzende Instrumente, um die finanzielle Situation des WDR abzubilden. Der Betriebshaushalt stellt Erträge und Aufwendungen gegenüber. Hierin enthalten sind auch so genannte rechnerische Erträge und Aufwendungen. Diese verursachen aktuell noch keine Geldabflüsse, müssen aber aus gesetzlichen Gründen erfasst werden, zum Beispiel Abschreibungen.

Der Betriebshaushalt sagt alleine noch nichts über das liquide Ergebnis des Geschäftsjahres aus, welches laut den gesetzlichen Vorgaben ausgeglichen sein muss. Daher werden im Finanzplan die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben erfasst.

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