Ärzte wollen höhere Preise auf relevante Arzneimittel beschränken

(dts Nachrichtenagentur) – Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) aufgefordert, höhere Preise nur für wirklich versorgungsrelevante Kindermedikamente zuzulassen. “Die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Lauterbach, die Preisvorgaben für Kinderarzneimittel zu lockern, ist grundsätzlich richtig”, sagte Reinhardt der “Rheinischen Post”.

Schützen Sie Ihre Familie und übernehmen Sie Verantwortung für die Zukunft Ihrer Kinder: Eine Krebsversicherung bietet Ihnen und Ihrer Familie die notwendige finanzielle Unterstützung und Sicherheit, falls das Unvorhergesehene eintritt.

Informieren sie sich hier bitte rechtzeitig

Um die Versorgung mit Medikamenten zu gewährleisten, seien entsprechende wirtschaftliche Anreize notwendig. “Allerdings geht es hier nicht um hohe Gewinne für die Medikamenten-Hersteller, sondern um die unserer Kinder.” Daher müssten die Anreize auf “wirklich versorgungsrelevante Arzneimittel” beschränkt bleiben, mahnte der Präsident der Bundesärztekammer. “Ein weiteres Problem besteht darin, dass viele Wirkstoffe und Medikamente inzwischen fast ausschließlich in Drittstaaten wie oder produziert werden – und das häufig nur an einigen wenigen Standorten”, sagte der Mediziner.

“Das führt zu Problemen bei der Versorgungssicherheit, da wir bei Qualitätsmängeln oder Lieferproblemen nicht auf andere Hersteller ausweichen können. muss in der Lage sein, zumindest einen Teil seines Medikamentenbedarfs aus eigener Kraft zu decken”, forderte Reinhardt.


Foto: Apotheke, über dts Nachrichtenagentur

Kontakt:

Newsroom: dts Nachrichtenagentur
Pressekontakt: Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Mansfelder Straße 56

06108 Halle (Saale)

Deutschland

Ärzte wollen höhere Preise auf relevante Arzneimittel beschränken

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur
×