Caritas: Versorgung ukrainischer Flüchtlinge in Moldau droht …

Freiburg/Chisinau (ots) –

Der anhaltende und fallende Temperaturen könnten nicht nur Flüchtlingszahlen weiter ansteigen lassen, sondern auch die einheimische Bevölkerung ins Elend stürzen.

Die Situation der ukrainischen in der Republik Moldau ist äußerst angespannt und das dortige Hilfssystem droht zusammenzubrechen. Mit dem anhaltenden Kriegsgeschehen im Nachbarland und weiter fallenden Temperaturen befürchtet , das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, eine Eskalation der Lage. “Schon jetzt sind die Aufnahmekapazitäten für Flüchtlinge in Chisinau an ihren Grenzen”, sagt Laila Weiß, Referentin von Caritas international, “und mit zunehmender Kälte in der umkämpften werden wahrscheinlich weitere Menschen die Ukraine verlassen, um sich in Sicherheit zu bringen.”

Gegenwärtig haben fast 100.000 ukrainische Flüchtlinge in der 2,6 Millionen Einwohner zählenden Republik Moldau Zuflucht gesucht, die jetzt mit Unterkünften, Lebensmitteln und medizinischen Hilfen versorgt werden müssen. Caritas international unterstützt dabei die Caritas Moldau, die sich um die ankommenden Menschen aus der Ukraine kümmert. “Es sind zumeist Frauen, die mit ihren Kindern nach Moldau geflohen sind”, sagt Laila Weiß. “Die Menschen benötigen außer der Unterbringung besonders psychologische Hilfe, weil sie durch die Kriegsgeschehnisse und die Flucht traumatisiert sind.”

Die Situation wird durch die Energieabhängigkeit von Russland erschwert. “Immer häufiger kommt es zu Stromausfällen und auch das Gas droht, knapp zu werden”, sagt Laila Weiß. Damit aber wäre nicht nur die Versorgung der Flüchtlinge gefährdet, sondern auch die der einheimischen Bevölkerung. Seit Kriegsbeginn kämpfen die Menschen in Moldau mit Preissteigerungen von 34 Prozent, mittlerweile machen die Energiekosten bis zu 75 Prozent eines Monatseinkommens aus.

Die Zuversicht auf ein schnelles Kriegsende in der Ukraine und eine Entspannung der Situation in einem der ärmsten Länder Europas ist gering. “Die Menschen hoffen darauf, dass der Winter schnell vorübergeht, und dass die russische Aggression die Republik Moldau verschont”, meint Laila Weiß. Caritas international und die Caritas Moldau werden ihre Hilfen für die Flüchtlinge und für die einheimische Bevölkerung dem ungeachtet weiter ausbauen.

Hinweis an die Redaktionen: Laila Weiß, Referentin von Caritas international, steht für Interviewanfragen zur Verfügung.

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Textquelle: Caritas international, übermittelt durch news aktuell
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