Mazda hebt Zulassungsstopp für MX-30 wieder auf

Bielefeld (ots) –

Der japanische Autohersteller Mazda hat den Zulassungs- und Auslieferungsstopp für sein Elektrofahrzeug MX-30 wieder aufgehoben. Das teilte Mazda am Dienstag dem in Bielefeld erscheinenden mit. Zulassungen seien nun wieder möglich, sagte Sprecher Christoph Völzke in Leverkusen, wie die Zeitung online berichtet. Betroffen von der Maßnahme waren “weniger als 1000 Fahrzeuge”, wie es hieß. Kunden mussten mehrere Wochen auf ihr neues Fahrzeug warten.

Als Grund für den Zulassungsstopp hatte der Autobauer Anfang Dezember mitgeteilt, Mazda habe festgestellt, “dass in der EG-Typgenehmigung des Mazda MX-30 2022 eine nicht korrekte Angabe der technischen Spezifikationen enthalten ist, die durch eine Korrektur der EG-Typgenehmigung berichtigt werden muss”. Dabei ging es um Angaben zum Schnellladen des Akkus nach einem Software-Update im Frühjahr 2022. Mit dem Update war die Ladeleistung der Batterie erhöht worden. Entsprechende Angaben fehlten offenbar in den Papieren.

Mazda hatte betont, es liege kein technischer Fehler an den Fahrzeugen vor. Bereits zugelassene MX-30 waren nicht betroffen, so das Westfalen-Blatt. Nun ist die Korrektur der Typgenehmigung, die nach Informationen der Zeitung bei einer zuständigen Behörde in Luxemburg geprüft wurde, offenbar erfolgt.

Die verspätete Zulassung der betroffenen E-Autos hat zur Folge, dass Kunden nicht mehr die volle Fördersumme erhalten haben, die in Deutschland noch bis Ende 2022 galt. Mazda hatte aber bereits im Vorfeld zugesichert, die Differenz zu übernehmen. Wörtlich hatte Mazda geschrieben: “Sollte die korrigierte EG-Typgenehmigung nicht im Jahr 2022 vorliegen und aus diesem Grund keine Erstzulassung im Jahr 2022 möglich sein, wird Mazda die Auswirkungen der reduzierten Subventionen für Kunden mit einem bestätigtem Liefertermin in 2022 berücksichtigen, damit diesen Kunden aus der Erstzulassungsverzögerung kein finanzieller Nachteil entsteht.”

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