BDP-Pressekonferenz am 19.1.2023, 14 Uhr, Berlin

Berlin (ots) –

Sorten- und Patentschutz: Wie können der Zugang zu biologischem Material gesichert und Vielfalt erhalten werden?

Pflanzenzüchtung und neue Pflanzensorten sind angesichts der sich wandelnden klimatischen Verhältnisse und der Notwendigkeit, die verfügbaren Ressourcen zu schonen, die Basis für die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung. Der Schutz geistigen Eigentums schafft Anreize für Innovationen in der Pflanzenzüchtung. Landwirtschaft sowie Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren von der daraus resultierenden großen Kulturarten- und Sortenvielfalt.

Die geistigen Eigentumsrechte an neuen Pflanzensorten sichert der Sortenschutz. Die sogenannte Züchtungsausnahme ermöglicht dabei den uneingeschränkten Zugriff auf aktuelle Sorten für weitere Züchtungen und die freie Vermarktung neuer Entwicklungen. Zum Schutz von technischen Erfindungen in der Molekularbiologie und der Pflanzenzüchtung findet das Patentrecht Anwendung, das im Gegensatz zum Sortenschutz jedoch keine volle Züchtungsausnahme umfasst. Es kann deshalb zur Beschränkung des Zugangs zu genetischem Material für die Pflanzenzüchtung führen. In den letzten Jahren hat sich das Patentaufkommen im pflanzenzüchterischen Bereich erhöht. Zunehmend werden für pflanzliche Eigenschaften beantragt und erteilt, die im konkreten Fall molekularbiologisch oder auf andere technische Weise realisiert werden, gleichzeitig aber auch in der Natur vorkommen oder entstehen könnten.

Wie wird gewährleistet, dass der Zugang zu genetischer Vielfalt für die Züchtung nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch möglich ist, d. h. rechtssicher und ohne ökonomisch abschreckende Hürden, um die Innovationsfähigkeit der Pflanzenzüchtung in Deutschland zu erhalten und weiter zu steigern? Mit dieser Frage hat sich der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP) als berufsständische Vertretung der mittelständisch geprägten Branche auseinandergesetzt und eine neue Position entwickelt, die zur Internationalen Grünen Woche vorgestellt und diskutiert werden soll.

Datum: Donnerstag, 19. Januar 2023, 14:00 Uhr

Ort: Messe Berlin, Pressezentrum (Halle 6.3), Raum B (Adresse Messegelände: Messedamm 22, 14055 Berlin)

Ihre Gesprächspartner:

Stephanie Franck, Vorsitzende Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP), Inhaberin PZO-Pflanzenzucht Oberlimpurg

Dietmar Brauer, stellvertretender Vorsitzender BDP, geschäftsführender Gesellschafter Norddeutsche Pflanzenzucht Hans-Georg Lembke KG (NPZ)

Dr. Justus Böhm, Vorstandsmitglied BDP, Geschäftsführer Böhm-Nordkartoffel Agrarproduktion GmbH & Co. OHG (BNA)

Moderation: Ulrike Amoruso-Eickhorn, Leiterin Kommunikation und Strategie BDP

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich bei Interesse per E-Mail (ulrike.amoruso@bdp-online.de) unter Angabe Ihrer Kontaktdaten an. Für diejenigen, die nicht persönlich teilnehmen können, übertragen wir die im Webstream. Dort können Fragen über den Chat gestellt werden. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, ob Sie online teilnehmen möchten. Sie erhalten dann im Vorfeld der Veranstaltung einen Zugangslink.

Kontakt:

Newsroom: Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP)
Pressekontakt: Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V.
Ulrike Amoruso-Eickhorn
Leiterin Kommunikation und Strategie
Kaufmannstraße 71-73
53115 Bonn
Telefon: +49 (0) 228/98581-17
Mobil: +49 (0) 172 2664573
Telefax: +49 (0) 228/98581-19
E-Mail: ulrike.amoruso@bdp-online.de

Quellenangaben

Textquelle: , übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/100826/5413789

BDP-Pressekonferenz am 19.1.2023, 14 Uhr, Berlin

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