internationaler frühschoppen: Sturm auf die Parlamente – Wie …

Bonn (ots) –

Dramatische Szenen in Brasilien: Vor wenigen Tagen stürmen tausende radikale Anhänger des Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro mehrere Regierungsgebäude. Die Parallelen zum Angriff auf das US-Kapitol vor etwa zwei Jahren sind nicht zu übersehen. Erneut will ein gewaltbereiter Mob das Ergebnis demokratischer Wahlen nicht akzeptieren.

Symbolträchtige Attacken auf die Demokratie sind auch in Deutschland zu beobachten. Im August 2020 stürmen Rechtsradikale, Wutbürger und Querdenker die Treppen des Reichstages. Im Dezember des vergangenen Jahres gibt es eine Razzia gegen Reichsbürger wegen Terrorverdachts.

Die gravierenden Auswirkungen des Rechtspopulismus zeigen sich vor Weihnachten ebenso in der französischen Hauptstadt: Bei einem rassistisch motivierten Mehrfahrmord sterben drei Menschen, anschließend kommt es in Paris zu gewalttätigen Protesten.

Ob in Brasília, Washington, Paris oder Berlin: Wie stark wird das demokratische Modell derzeit herausgefordert? Was bedeuten die Attacken auf Regierungsinstitutionen für die Demokratie? Wie wehrhaft ist sie gegenüber den Angriffen?

Anke Plättner diskutiert mit:

– Héléne Kohl, Berlin-Korrespondentin fürfranzösische Medien

– Astrid Prange de Oliveira, Brasilien-Redaktion Deutsche Welle

– Andrew B. Denison, US-amerikanischer Publizist und Analyst, Transatlantic Networks

– Albrecht von Lucke, Blätter für deutsche und internationale

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