Schutz für die Kleinsten trotz knapper Familienkasse: …

München (ots) –

Steigende Energiekosten und hohe Inflation bereiten vielen Eltern Probleme – auch bei den Entscheidungen für den bestmöglichen Gesundheitsschutz ihrer Kleinsten. Denn nicht alle Meningokokken-Impfungen werden von allen gesetzlichen Krankenkassen gezahlt. Zwar müssen die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) standardmäßig empfohlenen Impfungen als Pflichtleistung übernommen werden. Bei zusätzlich möglichen Impfungen aber steht es den Krankenkassen frei, ob sie die Kosten übernehmen oder nicht. Nachfragen kann sich lohnen, denn viele Kassen leisten die Erstattung freiwillig.

Meningokokken-Erkrankungen sind zum Glück sehr selten, sie können allerdings innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden. [1] Sie treffen am häufigsten Babys und Kleinkinder, da deren Immunsystem noch nicht vollständig ausgebildet ist. [2] Viele Eltern wissen jedoch nicht, dass die standardmäßig empfohlene Impfung gegen Meningokokken der Gruppe C ihre nicht gegen andere hierzulande vorkommende Meningokokken-Gruppen schützen kann. [3] Doch viele Krankenkassen übernehmen mittlerweile auch zusätzliche Impfungen, wie z. B. gegen Meningokokken B und ACWY, ganz oder teilweise.

Auf der Internetseite www.meningitis-bewegt.de/kostenerstattung kann nachgesehen werden, ob die eigene Krankenkasse die Kosten für die gewünschte zusätzliche Meningokokken-Impfung als freiwillige Leistung oder als Reiseschutzimpfung komplett oder teilweise übernimmt. Sollte die eigene Kasse nicht dabei sein, lohnt es sich trotzdem, nochmal nachzufragen, um ggf. eine Einzelfallentscheidung bewirken zu können.

Eltern sollten sich frühestmöglich von ihren Kinder- und Jugendärzt*innen zu den unterschiedlichen Impfungen zum Schutz vor Meningokokken-Erkrankungen beraten lassen.

[1] BZgA: “Erregersteckbrief Meningokokken”. Verfügbar unter: https://bit.ly/34WO5Zw. Oktober 2022. [2] Deutsches Grünes Kreuz: “Häufige Fragen und Antworten zu Meningokokken-Erkrankungen”. Verfügbar unter: https://bit.ly/2X7aroA. Oktober 2022. [3] RKI: “Epidemiologisches Bulletin 04/2022”. Verfügbar unter: https://bit.ly/3rr6VFt. Oktober 2022.

NP-DE-MNX-PRSR-220028; 11/22

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Textquelle: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, übermittelt durch news aktuell
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