Scholz und Pistorius

Halle/MZ (ots) –

Besonnenheit ist richtig, aber Zögerlichkeit werden sich Deutschland und Europa nicht mehr leisten können, wenn die EU weiter Putin die Stirn bieten will. Daher wird sich Scholz im Gleichschritt mit Macron an die Spitzen der vielen weiteren notwendigen europäischen Initiativen setzen müssen, damit er am Ende sein Minimalversprechen einlösen kann: Die Ukraine darf diesen Krieg nicht verlieren.

Dafür wird der Kanzler auch seinem Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) eine längere Leine lassen müssen, als er der Vorgängerin gewährte. Der Neue muss einen Kaltstart hinlegen. Was der Bundeswehr fehlt, ist immer wieder beschrieben und beklagt worden. Es ist Zeit, die Reformen mit schneller Wirksamkeit in Gang zu bringen und das Sondervermögen so einzusetzen, dass es der Zeitenwende gerecht wird.

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