Deutsche Wirtschaft im ersten Quartal um 1,8 Prozent geschrumpft

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Wiesbaden (AFP) – Die deutsche  ist im ersten Quartal etwas stärker eingebrochen als zunächst berechnet. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für den Zeitraum von Januar bis März im Vergleich zum Vorquartal um 1,8 Prozent. In seiner ersten Schätzung von Ende April hatte das Bundesamt einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 1,7 Prozent angegeben. 

Besonders deutlich hätten sich im ersten Quartal die Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bei den privaten Konsumausgaben bemerkbar gemacht, erklärten die Statistiker. Sie lagen um 5,4 Prozent niedriger als im vierten Quartal 2020. Positive Impulse kamen hingegen von den Bauinvestitionen, die um 1,1 Prozent stiegen.

Der mit dem Ausland nahm zu Jahresbeginn zu. Die Importe von Waren und Dienstleistungen stiegen dabei im ersten Quartal mit 3,8 Prozent deutlich stärker als die Exporte (plus 1,8 Prozent). 

Im Vorjahresvergleich war das BIP im ersten Quartal preisbereinigt 3,4 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2020. Preis- und kalenderbereinigt war der Rückgang mit minus 3,1 Prozent etwas geringer, da ein Arbeitstag weniger zur Verfügung stand als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem vierten Quartal 2019, dem Quartal vor Beginn der Corona-Krise, war die Wirtschaftsleistung 5,0 Prozent geringer.

Deutsche Wirtschaft im ersten Quartal um 1,8 Prozent geschrumpft

BIP im ersten Quartal gesunken © AFP Ina FASSBENDER

Deutsche Wirtschaft im ersten Quartal um 1,8 Prozent geschrumpft

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