Vulkan Nyiragongo bricht in der Demokratischen Republik Kongo aus

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Goma (AFP) – Im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist am Samstagabend der Vulkan Nyiragongo ausgebrochen. Zahlreiche Bewohner aus der Gegend flüchteten panisch in Richtung des Nachbarstaates Ruanda. In der Stadt Goma an der Südseite des Vulkans lag nach Augenzeugenberichten Schwefelgeruch in der Luft, der Nachthimmel war rot gefärbt. In weiten Teilen der Stadt fiel der aus, hunderte Einwohner flüchteten aus ihren Häusern.

Goma in der Provinz Nord-Kivu beherbergt auch einen bedeutenden Stützpunkt von UN-Blauhelmen. Auch viele internationale Organisationen und Nichtregierungsorganisationen arbeiten von dort aus. 

Zunächst gab es noch keine Anzeichen, dass Lava des Vulkans in Richtung Goma fließen könnte, wie Einwohner der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Beim letzten Ausbruch des Nyiragongo im Jahr 2002 waren mehr als hundert Menschen getötet und fast der gesamte östliche Teil von Goma mit Lava überschüttet worden, darunter auch die Hälfte der Landebahn des Flughafens von Goma. In der Region an der Grenze zu Ruanda und Uganda gibt es insgesamt sechs über 3000 Meter hohe Vulkane.

Vulkan Nyiragongo bricht in der Demokratischen Republik Kongo aus

Vulkanausbruch bei Goma am Kivu-See © AFP Alex Miles

Vulkan Nyiragongo bricht in der Demokratischen Republik Kongo aus

AFP