Mitarbeiter Logistikunternehmen in Bayern entdecken kiloweise Kokain in Biomüll

München (AFP) – Mindestens viereinhalb Kilogramm Kokain haben Mitarbeiter eines bayerischen Logistikunternehmens für Frischfrüchte im Biomüll entdeckt. Offenbar hatten Beschäftigte einer Leihfirma einen Karton mit Bananen entsorgt, weil dieser nicht den vorgegebenen Füllnormen entsprach, wie der Münchner Zoll am Dienstag mitteilte. Dem Umstand, dass der Karton mit Klebeband umwickelte Fremdkörper enthielt, hätten sie keine weitere Bedeutung zugemessen.

Bei der entsorgten Kiste handelte es sich den Ermittlern zufolge um einen von rund 1150 Kartons einer Lieferung von Biobananen aus Ecuador. Rund ein Drittel davon habe sich noch im Lager befunden und sei auf weitere überprüft worden. Die restlichen Kisten seien bereits an 20 Supermärkte in ganz Bayern ausgeliefert worden.

Weitere Drogenpäckchen wurden den Angaben zufolge jedoch nicht entdeckt. Das Kokain aus der Biotonne wurde beschlagnahmt. Den Ermittlern zufolge könnte es sich um ein “Erzeugnis mit hohem Wirkstoffgehalt” handeln, das sich bis auf die dreifache Menge strecken ließe. Der geschätzte Verkaufswert liege bei bis zu einer Million Euro.

Bild: © AFP/Archiv Ina FASSBENDER / Blaulicht

Mitarbeiter Logistikunternehmen in Bayern entdecken kiloweise Kokain in Biomüll

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