Portugal und Großbritannien nicht mehr als Virusvariantengebiete eingestuft

Berlin () – Die Bundesregierung hat mehrere Virusvariantengebiete heruntergestuft und zu Hochinzidenzgebieten erklärt. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagabend mitteilte, gelten Portugal, Großbritannien und Nordirland, Russland sowie Indien und Nepal ab Mittwoch nicht mehr als Virusvariantengebiet. Für Reiserückkehrer aus diesen Gebieten gilt dann keine strenge Quarantäne-Pflicht mehr.

Portugal, Großbritannien und Russland galten erst seit vergangenem Mittwoch wegen der Ausbreitung der Delta-Variante als Virusvariantengebiete. Damit gelten für Heimkehrer strenge Beschränkungen. Rückkehrer müssen auf jeden Fall für 14 Tage in Quarantäne, auch wenn sie geimpft oder genesen sind. Sie können sich auch nicht freitesten.

Besonders mit Blick auf das EU-Land Portugal hatte die EU-Kommission in Brüssel daran Kritik geäußert. Bereits am Donnerstag deutete Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an, dass die Einstufung als Virusvariantengebiet wieder rückgängig gemacht werden könnte. Er begründete dies mit der erwiesenen Wirksamkeit einer doppelten Corona-Impfungen gegen die Delta-Variante.

In der Zwischenzeit hat sich die Delta-Variante in Deutschland ohnehin ausgebreitet. Seit vergangener Wocher geht das RKI davon aus, dass die Mehrheit der Neuansteckungen auf diese Mutante zurückgehen.

Bild: © AFP PATRICIA DE MELO MOREIRA / Touristen in Lissabon

Portugal und Großbritannien nicht mehr als Virusvariantengebiete eingestuft

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