POL-FR: Polizeipräsidium Freiburg: Aktuell wieder vermehrt Anrufstraftaten

22.07.2021 – 13:40

Polizeipräsidium Freiburg

Innerhalb der letzten beiden Tage kam es im Bereich des Polizeipräsidiums Freiburg vermehrt zu sogenannten Anrufstraftaten, bei denen die Telefonbetrüger hohe Bargeldbeträge erlangten.

Die Betrugsgeschichten variieren teilweise.
So gab sich ein Anrufer als angeblicher Rechtsanwalt aus und suggerierte einer 94-jährigen Geschädigten aus Waldkirch, dass Familienangehörige in einen schlimmen Verkehrsunfall verwickelt seien und nun dringend Bargeld für eine Kaution benötigt werden würde.

Einer 82-jährigen Geschädigten aus Weil am Rhein gab sich der Anrufer gegenüber als Polizeibeamter aus, erzählte ebenfalls eine erfundene Geschichte über einen Verkehrsunfall und erlangte damit einen hohen Bargeldbetrag als angebliche Kaution.

Auch in Bad Krozingen und in Freiburg war die Täterschaft aktiv und konnte in Teilen Bargeldbeträge erlangen.

Diese Anrufe treten derzeit in allen Stadt- und
Landkreisen des Polizeipräsidiums auf. Die Betrüger sind sehr aktiv
und hinterlassen beim Anruf keine zurückverfolgbaren Spuren.

Vereinzelte Betroffene melden zwar diesen Vorfall der , jedoch
ist mit einer hohen Dunkelziffer zu rechnen.

Folgende Tipps sollten Sie beachten:

– Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder diese

telefonisch bei Ihnen einfordern.

– Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse. – Seien Sie stets misstrauisch! – Rufen Sie im Verdachtsfalle die Polizei um Hilfe! – Sprechen Sie mit Vertrauten über verdächtige Anrufe! – Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie
Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so
werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich!

Auflegen sollten Sie, wenn: Sie nicht sicher sind, wer anruft oder Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, z.B. ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben.

– Sprechen Sie, thematisieren Sie, warnen und informieren Sie Ihre
lebensälteren Familienmitglieder über diese Betrugsformen.

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