Neue Energie für die Region: RheinEnergie baut Kooperationen aus und geht bei der …

Köln (ots) – Gemeinsam mit dem strategischen Partner Westenergie will die RheinEnergie mit Sitz in Köln im Rheinland Kräfte bündeln und gemeinsame Kompetenzen anders strukturieren: Für den großstädtischen Raum bündelt die RheinEnergie die Lösungen für Energiewende, Quartiere, Wärmenetze, Metering, E-Mobilität und . Für die kleineren und mittleren Unternehmen im Umland wird die rhenag als bewährte Stadtwerkeholding eine geschärfte Schlüsselrolle spielen – mit dem Fokus Regionalentwicklung, Marktprodukte, Dienstleistungen, 5G-Ausbau, vernetzte Mobilität.

Die RheinEnergie will ihren klaren Kurs zur Umsetzung der Energiewende weiter verfolgen und ist auf vielen Ebenen engagiert – unter anderem im konsequenten Ausbau des Portfolios an Erneuerbarer , das aktuell bereits bei 210 Megawatt Leistung steht und in Kürze deutlich wachsen wird.

Diese beiden strategischen Schwerpunkte stellte der Vorstandsvorsitzende der RheinEnergie, Dr. Dieter Steinkamp, bei der Jahrespressekonferenz der RheinEnergie vor. Dazu erläuterte der kaufmännische Vorstand Dieter Hassel das Jahresergebnis des Unternehmens (siehe gesonderte Presseinformation).

Regionale Zusammenarbeit – Bündelung von Kompetenzen

Neben der Stadt Köln ist die Westenergie weitere Anteilseignerin der RheinEnergie, und bereits seit dem vorigen Jahr führen die beiden Energieunternehmen Gespräche über eine vertiefte regionale Zusammenarbeit.

Die Westenergie als leistungsfähiger Infrastrukturpartner für mittelgroße und kleinere Stadtwerke und die RheinEnergie mit regionaler Ausrichtung und Geschäftsmodellen für städtische Zentren wollen ab Anfang 2022 ihre Kompetenzen stärker bündeln. Dafür erhöht die RheinEnergie ihren Anteil an der rhenag als alteingesessener Stadtwerkeholding vor allem bei mittleren und kleineren Unternehmen auf bis zu 50,1 Prozent. Die Westenergie wird ihren Anteil an der RheinEnergie von derzeit 20 Prozent auf bis zu 24,9 Prozent aufstocken, im Gegenzug überträgt sie 20 Prozent der Anteile an den Stadtwerken Duisburg an die RheinEnergie.

Dr. Dieter Steinkamp: “Vorbehaltlich der Zustimmung der kommunal- und wettbewerbsrechtlichen Aufsichtsbehörden gehen wir zusammen mit dem E.ON-Unternehmen Westenergie und unserer gemeinsamen Tochtergesellschaft rhenag einen entscheidenden Schritt in der energiewirtschaftlichen im Rheinland weiter – über das bisherige regionale Modell der RheinEnergie deutlich hinaus.

In einem wachsenden, wirtschaftsdynamischen Umfeld verschafft sich das Rheinland unter allen anderen Metropolregionen in Deutschland damit eine Alleinstellung in Bezug auf die unmittelbare nachbarschaftliche, regionale Kooperation bei Schlüssel-Infrastrukturen und den darauf basierenden Dienstleistungen für unterschiedliche Märkte – unter Einbezug der rhenag.”

Im Rahmen der urbanen Zusammenarbeit soll es auch engere Kontakte mit den entsprechenden Unternehmen in Duisburg geben: Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) und die Stadtwerke Köln GmbH sowie die Stadtwerke

Duisburg (SWDU) und die RheinEnergie streben eine deutliche Intensivierung ihrer Zusammenarbeit an – sowohl im Sektor Energie als auch im Hafenbereich.

Energiewende voranbringen

“Auf dem Weg zur Klimaneutralität liegt bis Mitte der Dreißiger Jahre eine dauerhafte Einsparung von rund fünf Millionen Tonnen an Treibhausgasen pro Jahr vor uns. Eine Schlüsselrolle auf dem Weg dorthin spielt die Wärmewirtschaft,” so Dr. Dieter Steinkamp.

Dabei setze das Unternehmen auf synthetische Gase, aber zu einem Teil auch auf Klärschlamm, der in der Bilanz ebenfalls klimaneutral sei. Wenn es gelänge, die Kraft-Wärme-Kopplung und damit die Fernwärme klimaneutral zu gestalten, so hätte dies einen durchschlagenden Effekt auf den großstädtischen Raum: “Es sind dann nicht Ein- oder Zweifamilienhäuser, sondern große Einheiten im städtischen Geschossbau, die klimaneutral werden. Das sind dann mindestens 60.000 Kölner Wohnungen und Wohngebäude mit rund 230.000 Menschen. Hinzu kommen große, gewerblich genutzte Flächen.”

Bausteine zum Umbau dieses Sektors sind Fernwärmespeicher, große Solarthermie-Anlagen, Groß-Wärmepumpen und der Aufbau von “Power-to-Heat”-Kapazitäten, der Umwandlung von grünem Strom in Wärme, etwa auf dem Weg der Elektrolyse.

Im Sektor der Erneuerbaren Energie hat die RheinEnergie bis dato 375 Millionen Euro investiert und damit ein Portfolio mit einer Gesamtleistung von rund 210 Megawatt Stromerzeugung aufgebaut.

Aktuell hat das Unternehmen den Zuschlag bei zwei sogenannten “Innovationsausschreibungen” für Fotovoltaik erhalten, eine Anlage im Leistungsspektrum von 40 Megawatt mit Speicher in Mecklenburg-Vorpommern, die zweite mit knapp 19 Megawatt in Bayern. Sobald diese Anlagen errichtet sein werden, steigt das Portfolio an Erneuerbarer Energie bei der RheinEnergie auf rund 270 Megawatt, mit der Baugenehmigung ist in Kürze zu rechnen.

Bereits ab 2022 stellt die RheinEnergie ihre Stromlieferung an Privat- und Gewerbekunden auf Grünstrom um.

Bundesweite Strom- und Gaslieferung

Seit Ende Juni bietet die RheinEnergie Strom- und Gaslieferungen für Privat- und Gewerbekunden auch bundesweit an, unter der direkten Marke RheinEnergie.

“Wir tun dies im reinen Digitalvertrieb. Dabei ist das Internet unser wichtigster Vertriebskanal, wir haben dazu verschiedene Portalseiten erstellt und bieten Ökostrom sowie Erdgas an. Im ersten Schritt für Privat- und Gewerbekunden, bis Anfang 2022 wollen wir dann in Stufen auch auf weitere Kundengruppen zugehen. Bis hin zur Industrie. Neu dabei ist: Wir werden dieses Geschäft nicht mehr rein als Face-to-face-Kontakt betreiben, sondern der gesamte Bearbeitungsprozess ist dabei hoch digitalisiert und automatisiert”, so Dr. Dieter Steinkamp zu diesem Schritt.

Quellenangaben

Bildquelle: ude der RheinEnergie am Parkgürtel in Köln Ehrenfeld / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/44075 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.
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